Das Haus von Heinrich Danioth

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Der Urner Maler und Dichter Heinrich Danioth (1896–1953) baute 1933 am Urnersee in Flüelen sein Haus «Im Ring»: Sichtbeton, kubisch mit Flachdach, ineinanderfliessende Räume, ohne Türen und Trennwände im Innern, visionär loftartig. Heute ist das Haus des Architekten Adolf Studer im Inventar schützenswerter Bauten aufgeführt. Im Kunstdenkmälerband wird es als «erster Bau der Moderne im Kanton Uri» erwähnt. Schutzwürdig ist es gemäss eines Gutachtens des Zürcher Kunst- und Architekturhistorikers Michael Hanak nicht nur aufgrund der Architektur, sondern auch als ehemaliges Wohn- und Atelierhaus von Heinrich Danioth. Der Name «Im Ring» stand für den Künstler im Jahr 1933 symbolisch für Ordnung, Harmonie und Geborgenheit in einer Welt voller Wirrnisse. (bar.)