Das Loch ist gebohrt, die ersten reisen ab

Im Neat-Dorf herrscht Aufbruchstimmung. Die ersten Mineure sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Bald wird die Grosskantine aber andere Gäste verpflegen.

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In der Neat-Kantine in Amsteg. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

In der Neat-Kantine in Amsteg. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Bis zu 500 Personen wurden in der Neat-Kantine in Amsteg während der Arbeiten am Neat-Tunnel täglich verpflegt. Der Ausbruch des Tunnels ist fertig und der Durchstich erfolgt. Bruno Arnold, Geschäftsführer der Kantine Gotthard Nord AG, wurde in den letzten Wochen von Radio und Fernsehen kontaktiert. Sie wollten einen Beitrag über den Abbruch der Container und das Ende im kleinen Neat-Dorf Amsteg bringen.

«Wir sind nicht fertig», betont der Urner. Zwar seien eine Bürobaracke, ein Wohncontainer und ein Aufenthaltsraum abgebaut worden. Und auch die ersten Mineure kehrten zurück in ihre Heimat. «Es gibt aber keinen totalen Abbruch, sondern nur eine Veränderung», erklärt Arnold.

Zurzeit gastieren 250 Bauleute in Amsteg. Im Hochsommer werden noch 150 Personen vor Ort sein. «Ab Januar 2012 beginnen die Bahntechniker, Installateure und Gleismonteure mit ihren Arbeiten. Dann haben wir wieder rund 250 Gäste hier.»

Andrea Schelbert


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.