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Badminton Junior Series: Talente zeigen beeindruckendes Niveau

Beim nationalen Turnier in der Feldli-Halle in Altdorf spielten die besten 160 Nachwuchsspieler der Schweiz. OK-Leiter Ivo Tresch, der schon vor 25 Jahren bei der ersten Austragung dabei war, gibt sein Amt weiter.
Nachwuchstalente aus der ganzen Schweiz zeigten ihr Können. (Bild: Florian Arnold, 31. August 2019)

Nachwuchstalente aus der ganzen Schweiz zeigten ihr Können. (Bild: Florian Arnold, 31. August 2019)

(pz) Die Feldli-Halle in Altdorf gehörte am vergangenen Wochenende ganz dem Badmintonsport. Juniorinnen und Junioren aus der ganzen Schweiz waren zu Gast – von Genf bis zum Bodensee, von Chiasso bis Basel. Es handelte sich dabei um die erste Runde der neuen Badminton Junior Series. Die besten rund 160 Nachwuchsspieler bis zur Kategorie U17 sammeln dabei wichtige Punkte für die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft. Dementsprechend hoch war auch das Niveau, das die jungen Talente auf dem Spielfeld zeigten. «Ich bin immer wieder beeindruckt, wie stark die Juniorinnen und Junioren sind, die hierherkommen», sagt Ivo Tresch, OK-Präsident der Veranstaltung. Dies habe sich auch über die vergangenen Jahre stark verändert.

Tresch weiss, wovon er spricht: Er ist seit der ersten Durchführung vor 25 Jahren in der Turnierleitung. «In den ersten Durchführungen war das Niveau noch recht bescheiden, auch wenn immer einige Cracks darunter waren», erinnert er sich. «Heute sind alle durchs Band top.» In den vergangenen Jahren sei der Wunsch gewachsen, die Spiele noch attraktiver zu machen. Darauf hat der Verband Swiss Badminton nun reagiert, in dem er den Modus anpasste. In Altdorf wurde dieser nun getestet. «Früher konnten sich die Favoriten in den ersten Spielen schonen, da ihnen schwächere Gegner zugelost wurden. Heute werden von Anfang an gleichwertigere Spieler einander zugeteilt», erklärt der OK-Präsident.

Spiele dauerten teilweise über eine Stunde

Die Idee fruchtete, wenn auch nicht genau so, wie sich dies die Verantwortlichen vorgestellt hatten. «Gleichwertigere Spieler bedeuten auch längere Zeiten auf dem Feld», so Tresch. So habe es denn auch viele Matches gegeben, die erst nach drei Sätzen endeten – und teilweise über eine Stunde in Anspruch nahmen. Am Samstagabend wurde deshalb bis nach 21.30 Uhr um Punkte gekämpft – um dann am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr wieder zu starten.

Verein organisiert Kurse

(pz) Wer selber Badminton spielen möchte oder diese Sportart von Grund auf erlernen möchte, hat dazu beim Badmintonclub Altdorf die Gelegenheit. Neben Trainings für Erwachsene (auch Plauschspieler willkommen) führt der Verein J+S-Kurse durch. Kinder ab der dritten Primarklasse können wöchentlich in unterschiedlichen Niveau-Gruppen ein bis zwei Trainings besuchen. Weitere Informationen unter www.badminton-altdorf.ch.

Das hohe Niveau hat auch seinen Preis. In diesem Jahr haben sich keine Juniorinnen oder Junioren aus dem Kanton Uri angemeldet. «Offenbar schreckt das Niveau etwas ab, auch wenn es sicher eine gute Erfahrung wäre, mal gegen bessere Spielerinnen und Spieler anzutreten», sagt Tresch. «Wir hoffen, dass wir unseren Nachwuchs in den kommenden Jahren wieder etwas mehr für eine Teilnahme motivieren können.» Auch in den Zuschauerrängen suchte man vergeblich nach viel Urner Publikum. «Das ist natürlich bei einer Randsportart nicht erstaunlich», räumt Tresch ein. «Dafür ist das Turnier ein guter Türöffner für Auswärtige, die sonst den Kanton Uri nur von der Durchfahrt kennen.»

In der Turnierleitung gibt es Rochaden

Ivo Tresch ist auch bei der 26. Durchführung des Turniers noch motiviert. «Wir haben ein sehr gut eingespieltes Team.» Allerdings wird es personell nach der diesjährigen Austragung einen grösseren Wechsel geben. Tresch und mit ihm Toni Baumann sowie Kilian Jauch werden die Leitung nun abgeben. «Es ist nicht so, dass wir keinen Spass mehr haben», sagt Tresch, «aber es sind genügend ambitionierte Leute im Klub, die unseren Job übernehmen können.»

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