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Das Publikum in Seelisberg lässt sich von Konzert und Theater mitreissen

Das gut besuchte Jahreskonzert der Musikgesellschaft Seelisberg begeisterte mit einer guten Stückwahl und einer hervorragenden Gesamtleistung. Für viele Lacher sorgte das anschliessende Theater.
Christoph Näpflin
Die Musikgesellschaft Seelisberg hinterliess am Wochenende einen tollen Gesamteindruck. (Bild: Christoph Näpflin, 25. Januar 2019)

Die Musikgesellschaft Seelisberg hinterliess am Wochenende einen tollen Gesamteindruck. (Bild: Christoph Näpflin, 25. Januar 2019)

Die wochenlange Probenarbeit hat sich gelohnt: Die 38 Musikanten der MG Seelisberg boten am Wochenende unter der Leitung von Remo Gisler ein gut gelungenes Jahreskonzert.

Den zahlreichen Zuschauern gefielen nicht nur die ausgewogene Stückwahl, sondern vor allem auch das gute Zusammenspiel und der abgestimmte Klangkörper. «Ich verstehe zwar nicht viel von Musik», sagte ein Zuschauer am Schluss, «aber ich war total begeistert von dem, was wir zu hören bekamen».

Dirigent Gisler hat die Musikanten zu einem Ganzen zusammengeführt. Mit grosser Konzentration und einem Ohr für die anderen Musikanten meisterte das ganze Korps auch heikle Stellen. Es machte aufmerksam bei den Tempo- und Rhythmuswechseln mit und folgte nahezu perfekt dem Dirigenten bei den feinen Nuancen der Dynamik. «Ich bin sehr zufrieden, wie jeder Einzelne sich ideal eingefügt hat und aufmerksam beim Spiel mit dabei war», lobte Gisler die Musikantinnen und Musikanten für das erfolgreiche Jahreskonzert.

Viel Spielfreude auch bei den Jungmusikanten

Nebst wohlgefälliger Marschmusik von John Philipp Sousa, Wim Laseroms oder Tom Dawitt verlangten konzertante Werke wie das «Concerto d’amore» von Jacob de Haan oder das kontrastreiche Werk «In all it’s glory» von James Swearingen von allen Registerstimmen viel ab. Im Saxophon-Trio von Harm Evers und dem «Appenzeller Zäuerli» von Hans Kast konnten die Musikanten ihre Spielfreude so richtig ausleben.

Mit Begeisterung machten auch die Jungmusikanten mit. «Es ist toll, wie wir zusammen mit den anderen Musikanten, welche zum Teil schon viele Jahre dabei sind, am Jahreskonzert mitmachen dürfen und unterstützt werden», meinte eine der Jungmusikanten ganz stolz.

Die Durchführung des Jahreskonzerts ist mit viel Arbeit für alle verbunden. Alle Musikantinnen und Musikanten übernehmen weitere Jobs in der Vorbereitung und am Konzertwochenende selbst. Dazu kommen noch weitere Helferinnen und Helfer aus dem Bekanntenkreis. «Die Freude am Konzert und der Applaus vom Publikum sind für uns der grösste Dank für unsere Arbeit», sagte Präsident Martin Gisler-Truttmann.

Männer ziehen den Kürzeren

Traditionell spielen die Musikanten nach dem Konzert einen Einakter. Die neue Regisseurin Brigitte Walker-Infanger verstand es hervorragend, in der frechen Verwechslungskomödie die Spieler natürlich wirken zu lassen und so dem Theaterstück ein lebendiges Spieltempo zu verleihen.

Zwei Freundinnen, gespielt von Monika Achermann (links) und Petra Truttmann, hecken einen Plan gegen die Männer aus. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 25. Januar 2019))

Zwei Freundinnen, gespielt von Monika Achermann (links) und Petra Truttmann, hecken einen Plan gegen die Männer aus. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 25. Januar 2019))

Die Spielerinnen und Spieler fühlten sich sichtlich wohl in ihren Rollen und sorgten immer wieder mit ihrem pointiertem Wortspiel und der überzeugenden Gestik für schallendes Gelächter. Im Theaterstück kam die Männerwelt unter die Räder, und die Männer mussten gegenüber den auftrumpfenden Frauen den Kürzeren ziehen.

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