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Das verlangt die Europäische Union

Waffenrecht Das im vergangenen April vom EU-Ministerrat beschlossene Waffenrecht soll der Bekämpfung von Terrorismus und organisiertem Verbrechen dienen. Es verbietet künftig den Privatbesitz von automatischen Feuerwaffen, halbautomatischen Langwaffen mit mehr als 10 Schuss Magazingrösse und von Kurzwaffen mit einer Magazinkapazität von mehr als 20 Schuss. Zudem soll eine Datenbank die Kontrolle des Verkaufs und der Zirkulation von Waffen besser gewährleisten.

Für in Vereinen organisierte Sportschützen wurden Sonder­regelungen eingebaut. Mit einem medizinischen Attest dürfen sie halbautomatische Waffen erwerben. Auch ist es möglich, mit 20-Schuss-Magazinen Programme zu schiessen, wie es die Schweizer Schützen tun. Die Teilnahme an Schiessübungen und Wettkämpfen ist aber Voraussetzung.

Sonderregelungen für Sportschützen

Ein «Schweizer Paragraf» macht es zwar möglich, den Soldaten weiterhin nach dem Ende ihrer Dienstpflicht das Sturmgewehr zu überlassen. Doch laut EU-Richtlinie müssten sie dafür in einen Schützenverein eintreten. Das Sturmgewehr jahrelang ungebraucht im Schrank aufzubewahren, wäre nicht mehr möglich. (rhb/jvf)

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