Der FC Altdorf steckt in einer schwierigen Situation

Der SC Obergeissenstein ist am Sonntag, 4. Oktober, in Altdorf zu Gast – ein direkter Konkurrent in der Tabelle für die erste Mannschaft vom FCA.

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Altdorf mit Torhüter Kai Nicolas Stutz braucht ein Erfolgserlebnis.

Altdorf mit Torhüter Kai Nicolas Stutz braucht ein Erfolgserlebnis.

Bild: PD

(js) Es sind keine einfachen Zeiten für die Urner. Nach einem starken Saisonstart hat das Herren-I vom FC Altdorf etwas Mühe, in die Gänge zu kommen. Gleich viermal mussten die Altdorfer zuletzt als Verlierer vom Platz gehen. Vor allem die Cup-Niederlage vergangenen Dienstag schmerzt. Altdorf fand über die gesamten 90 Minuten nie wirklich ins Spiel und bestrafte sich selbst mit unnötigen Fehlern. Die Cupsaison ist damit bereits nach der zweiten Runde zu Ende.

Momentan lassen sich die Urner Spiele immer mit den gleichen Attributen umschreiben. Die Altdorfer sind zu passiv und immer einen Schritt zu spät. Für Altdorf zählt momentan nur eines: Möglichst schnell muss wieder ein Sieg her. Altdorf braucht Punkte. Nach nun drei Niederlagen in der Meisterschaft rutschte FCA I in der Tabelle ab und steht nun nur noch mit zwei Punkten über dem Strich. Punkte sind somit Pflicht und könnten den Urnern wieder neuen Schwung verleihen. Zu Gast am kommenden Sonntag ist ein direkter Tabellennachbar. Der SC Obergeissenstein holte in dieser Saison erst 7 Punkte und steht auf dem zweitletzten Rang. Das Team von Marco Häfliger blieb in dieser Saison nach starker Vorbereitung bisher blass. In diesem Spiel ist also von einem echten 6-Punkte-Spiel zu sprechen. Mit einem Sieg der Stadtluzerner könnten diese am FC Altdorf vorbeiziehen. Die Stärken bei den Luzerner liegen im Kollektiv.

Altdorf wird über den Kampf ins Spiel finden müssen

Altdorf seinerseits will sich unbedingt von den Abstiegsplätzen distanzieren und eine Reaktion auf die vergangenen Spiele zeigen. Das Potenzial der Urner zeigte sich in dieser Saison immer wieder. So auch im letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Eschenbach, als man innert sieben Minuten eine 2:0-Führung für den Leader wieder ausglich. Solche Leistungen braucht Altdorf über die gesamten 90 Minuten. Daneben braucht das Team von Dominic Herger und Ronny Arnold den unbändigen Willen, das Spiel für sich zu entscheiden. «Wir müssen alles geben, uns das Glück wieder erkämpfen und einfach wieder cleverer spielen. Die Fehlerquote muss sinken. Dazu sind wir in der Lage und wollen es am Sonntag gegen OG zeigen», meint Stürmer Raphael Herger.
Die Personalsituation ist für das Trainerteam aber ebenfalls keine einfache. Dmitro Gryshenchko, Silvan Kempf, Matej Ilicic und Jamin Schürpf fallen verletzt aus. Pirmin Baumann und Manuel Ruhstaller sind gesperrt. Der Einsatz von André Gnos ist fraglich. Altdorf wird über den Kampf ins Spiel finden müssen. Keine einfache Angelegenheit, aber keine Unmögliche.

Das Spiel findet am Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr auf der Altdorfer Schützenmatte statt.