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Der FC Schattdorf bricht nach der Pause ein

Der FC Schattdorf verliert das letzte Heimspiel der Saison 2018/19 gegen Gunzwil mit 2:5. Nach einer überzeugenden ersten Hälfte brechen die Urner nach der Pause komplett ein.
Erzielte in der 37. Minute die zwischenzeitliche 2:1-Führung für Schattdorf: Mittelfeldspieler Robin Mahrow. (Bild: Urs Hanhart, Schattdorf, 25. Mai 2019)

Erzielte in der 37. Minute die zwischenzeitliche 2:1-Führung für Schattdorf: Mittelfeldspieler Robin Mahrow. (Bild: Urs Hanhart, Schattdorf, 25. Mai 2019)

(rb) Unterschiedlicher hätten die beiden Spielhälften im vorletzten Spiel der 2. Liga regional wohl kaum verlaufen können. In der ersten Hälfte geriet Schattdorf in der 24. Minute vorerst in Rückstand. Der ehemalige Schattdorfer Junior Sascha Imholz nickte das Leder nach einem Freistoss unbedrängt zur 1:0-Führung für Gunzwil in die Maschen. Anschliessend jedoch übernahm Schattdorf das Spieldiktat, zeigte sich defensiv sicher, im Spielaufbau geduldig und in der Offensive durchschlagskräftig.

In der 32. Minute wurde Patrik Wyrsch im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Paul Arnold glich mittels Foulpenalty zum 1:1 aus. Nur fünf Minuten später erzielte Robin Mahrow, der nach toller Vorarbeit von Paul Arnold und Noel Gisler bereits in der 21. Minute den Führungstreffer auf dem Fuss gehabt hätte, auf Zuspiel von Ramon Scheiber die 2:1-Führung für die Urner.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte schien Schattdorf auf bestem Wege zu sein, das letzte Heimspiel der Saison 2018/2019 erfolgreich abzuschliessen. Doch nachdem Noel Gisler die Hereingabe von Patrik Wyrsch nur knapp nicht im Tor unterbringen konnte, änderte sich so ziemlich alles im Spiel der Urner.

Dreierpack innert 18 Minuten

Fortan vermochte Schattdorf sich kaum mehr nennenswerte Offensivaktionen zu erarbeiten, sondern geriet auch in der Defensivbewegung des Öftern ins Wanken. Der Reihe nach wendeten Thimo Fleischli (52.), Till Fleischli (60.) und Matias Nurmi (70.) innert 18 Minuten das Spiel zu den Gunsten der Luzerner. Es brauchte einen Moment, bis sich die Schattdorfer von diesem Dreierpack und dem 2:4-Rückstand erholt hatten und wieder mit Selbstvertrauen nach vorne spielten.

In der Folge jedoch rückte der Anschlusstreffer gleich mehrfach in unmittelbare Nähe. So etwa in der 75. Minute, als Gunzwil-Keeper König anstelle des Balles den Kopf von Ramon Scheiber traf und diesen im Strafraum dadurch regelwidrig zu Fall brachte. Der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Oder in der 87. Minute, als Franco Heinzer zuerst den Pfosten traf, der Nachschuss von Robin Mahrow mit einer Glanzparade des Luzerner Schlussmannes abgewehrt wurde. Als derselbe Spieler beim zweiten Nachschuss penaltywürdig gefoult wurde, blieb die Handbewegung des Schiedsrichters in Richtung Elfmeterpunkt aber erneut aus. Irgendwie sollte es an diesem zum Schluss gewitterhaften Samstagabend aber einfach nicht sein. Schliesslich kassierte Schattdorf in der 89. Minute durch einen herrlichen Schlenzer von Fabio Rinaldo gar noch das fünfte Gegentor. Damit beendete Schattdorf seine Heimspiel-Saison entgegen der eigentlichen Heimstärke äusserst glücklos.

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