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«Der fidele Bauer» der Musikbühne Uri ist gut unterwegs

Die neuste Produktion, die im Herbst Premiere feiern wird, stand im Mittelpunkt der GV der Musikbühne Uri. Zusammen mit dem Orchester stecken rund 100 Personen Herzblut hinein.
Georg Epp
Die Probearbeiten bereiten Spass, bald werden die Texthilfen ganz verschwinden. (Bild: Georg Epp, 14. März 2019)

Die Probearbeiten bereiten Spass, bald werden die Texthilfen ganz verschwinden. (Bild: Georg Epp, 14. März 2019)

Der 2005 gegründete Verein Forum Musikbühne Uri hat sich zum Ziel gesetzt, die in Uri längst vergessene Operettentradition wieder aufleben zu lassen. Inzwischen blickt man bereits auf sechs erfolgreiche Produktionen zurück. 2006 startete man mit der Operette «Im Weissen Rössl», es folgten «Die schöne Galathée», Operettengala mit Gourmet-Dinner, «Der Schwarze Hecht», «My fair lady» und «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» im Jahr 2016.

Nun ist die Produktion «Der fidele Bauer» in Arbeit, am 7. September feiert man im Theater Uri Premiere, total 17 Aufführungen sind geplant. Präsidentin Franziska Dahinden, die selber Regie führt und als «rote Lisi», die Mutter von «Heireli» mitspielt, berichtete über den erfreulichen Stand der Vorbereitungen. Von der über 100-jährigen Operette von Leo Fall und Viktor Lèon ist nur noch das Grundgerippe geblieben, das Stück wurde von Josef Arnold-Luzzani in Urnerdialekt überarbeitet und durch Hanes Zwyssig musikalisch neu gestaltet.

Männerchor Harmonie spielte die Operette 1952

Übrigens wurde die Operette im Jahre 1952 durch den Männerchor Harmonie Altdorf und der Mitwirkung des Cäcilienvereins Altdorf im Tellspielhaus letztmals aufgeführt. Zusammen mit dem Kinderchor und dem Orchester unter der Leitung von Maria Gehrig stehen rund 100 Personen auf der Bühne, hinzukommen rund 30 Helfer. Am Wochenende vom 25./26. Mai geht im Mehrzweckraum auf dem Dätwyler Areal das Probeweekend über die Bühne, bis zur Premiere stehen noch unzählige Proben auf dem Plan. Auch im OK mit Präsident und Ständerat Isidor Baumann an der Spitze laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zusammen mit Margret Wipfli, Silvia Planzer, Franziska Dahinden, Produktionsleiter Wisu Kempf und Georg Epp ist man zurzeit beschäftigt, die Sponsoringverträge abzuschliessen und mit Kurt Dahinden zusammen Flyer, Plakate und Programmheft zu gestalten. Im Moment ist «Der fidele Bauer» gut unterwegs, die witzigen Urner Ausdrücke, die Begegnungen zwischen der Bauernfamilie von der Oberplangg und der deutschen Familie aus Berlin und die einmalige musikalische Umrahmung versprechen beste Unterhaltung.

Helen Fumasoli wird als Finanzchefin verabschiedet

Die Traktanden der GV gingen in Rekordzeit über die Bühne. Nachdem im vergangenen Jahr Sekretärin Margret Wipfli und Finanzchefin Silvia Planzer neu in den Vorstand integriert wurden, standen keine Neuwahlen auf dem Programm. Mit grossem Dank wurde Helen Fumasoli, die abtretende Finanzchefin, verabschiedet. Sie war 8 Jahre Kassierin im Verein. Erste Kosten fürs neue Projekt sind hauptschuldig, dass ein Mehraufwand von rund 9000 Franken ausgewiesen wurde, das Eigenkapital beträgt aktuell rund 143000 Franken.

Franziska Dahinden liess durchblicken, dass sie auf die GV 2020 hin fürs Präsidium nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Ein Antrag von Wisu Kempf, mit einer finanziellen Rückstellung allen Beteiligten eine kleine Reise zu ermöglichen, wurde einstimmig gutgeheissen. Der Vorverkauf für die neue Produktion beginnt Mitte Juni.

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