Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Der Geist der ‹Uri 18› lebt weiter»

35'000 Personen haben in den letzten vier Tagen die Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse besucht. Was bleibt nun von der «Uri 18»? Wann folgt die nächste Ausgabe? Was würden die Verantwortlichen anders machen? Unsere Zeitung hat nachgefragt.
Interview: Carmen Epp
Urban Camenzind (rechts) und René Röthlisberger haben grosse Hoffnung, dass die «Uri 18» noch lange nachwirken wird. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 9. September 2018)

Urban Camenzind (rechts) und René Röthlisberger haben grosse Hoffnung, dass die «Uri 18» noch lange nachwirken wird. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 9. September 2018)

Am Sonntagabend, 9. September, ist die Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse im Eyschachen in Altdorf zu Ende gegangen. Im Gespräch mit unserer Zeitung ziehen OK-Präsident und Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind sowie René Röthlisberger, Präsident von Wirtschaft Uri und Co-OK-Präsident, ein persönliches Fazit.

Nach mehreren Monaten Vorbereitung und vier Messetagen ist die «Uri 18» seit Sonntagabend Geschichte. Was überwiegt nun, die Erleichterung oder die Wehmut?

Urban Camenzind: Die Erleichterung ist schon eher grösser als das Bedauern darüber, dass es nun vorbei ist. In erster Linie bin ich froh und dankbar, dass die vier Tage so gut über die Bühne gegangen sind. Diese Erleichterung hat sich jedoch bereits am Samstagmorgen eingestellt, als wir gesehen haben, dass wir das Ganze recht gut im Griff haben.

Was wird Ihnen persönlich besonders in Erinnerung bleiben?

René Röthlisberger: Sehr vieles. Zum Beispiel die Begegnung mit einer Familie aus London, die die «Uri 18» besucht hat und die Messe zu einer internationalen gemacht hat nach dem Motto «Uri meets London». In solchen Momenten hat man gespürt, dass ein ganz besonderer Spirit herrschte auf dem Messegelände.

Urban Camenzind: Ein spezieller Moment für mich war, als die Fliegerstaffel über das Messegelände flog. Ich habe bis zuletzt nicht glauben wollen, dass die tatsächlich kommen werden, und plötzlich donnerten die neun Flieger drei mal über die Messe. Das war für mich ein schönes Zeichen: Dass auch einer der wichtigen Arbeitgeber von ausserhalb für die Urner, die Pilatus Flugzeugwerke, der «Uri 18» ihre Grüsse überbringt.

Was bleibt von der «Uri 18», abgesehen von Erinnerungen?

René Röthlisberger: Die Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse hinterlässt durchaus auch Konkretes. So hat beispielsweise ein Unternehmen aus der Holzbranche extra für die Messe ein Produkt hergestellt und im Laufe der Tage festgestellt, dass das Produkt sogar verkaufbar ist. Nach vier Messetagen waren alle Teile ausverkauft, die Nachfrage aber noch nicht gedeckt. So ist aus der «Uri 18» ein neues Produkt hervorgegangen. Das beweist, dass der von uns viel zitierte Aufbruch der Unternehmen stattgefunden hat und der Stier tatsächlich abgehoben ist.

Urban Camenzind: Ausserdem hat man beim Gang durch die Hallen so viele Leute kennen gelernt, die man sonst kaum getroffen hätte, oder alte Bekannte wieder gesehen. Diese Kontakte haben bereits konkrete Früchte getragen. So habe ich mitgekriegt, wie verschiedene Geschäfte aufgegleist wurden, was sonst zig Telefonate und Sitzungen benötigt hätte. Das sind Erlebnisse, die mir zeigen, dass der Geist der «Uri 18» auch über die vier Messetage hinweg weiterleben wird. Dasselbe passiert, so hoffe ich, auch mit dem neuen Selbstvertrauen, das die Urner Unternehmer durch die Messe sicherlich getankt haben.

Auch Bauer Sepp und seine Claudia waren zu Gast an der «Uri 18». (Bild: Carmen Epp, Altdorf, 8. September 2018)
In die Pedalen treten am Stand der Axa. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Speed Painting mit Corinne Sutter (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Slalom-Simulator am Stand der Helvetia. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Der Läufer Ivan Gisler auf der Slackline. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Der Läufer Ivan Gisler beim Bull-Riding. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Strassenkünstlerin Corinne Mathis bezog auch das Publikum ins Programm ein. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Strassenkünstlerin Corinne Mathis in Aktion. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Die ehemalige Race-across-America-Siegerin Trix Zgraggen auf der Slackline. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Dieser idyllisch gestaltete Aussenstand lädt zum Verweilen ein. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
De Band Simonsen beim Soundcheck. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Läufer Ivan Gisler beim Bull-Riding. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Baumklettern im Kinderland. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Ringer Nicolas Christen beim Melken. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Triathletin Jolanda Annen beim Bull-Riding. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Läuferin Priska Auf der Maur beim Melken. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Triathletin Jolanda Annen auf der Slackline. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Die beiden Rollhockeyaner Marcel Greimel (links) und Michael Gerig beim Nageln . (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Läufer Markus Camenzind beim Bull-Riding. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Die Gumpiburg im Kinderland. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Keine zu klein, eine Bullriderin zu ein. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Die Skirennfahrerin Leonie Zopp gewann den Superzehnkampf. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Superzehnkampf: Die ehemalige Race-across-America-Siegerin Trix Zgraggen beim Kuhmelken. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Rutschbahn-Vergnügen am Stand der Beeler AG. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Superzehnkampf: Läufer Ivan Gisler auf der Slackline. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Künstlerin Corinne Sutter beim Speed-Porträt-Malen. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Speed Painting mit Corinne Sutter. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Speed Painting mit Corinne Sutter. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 9. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
Musikalisch war an der Uri 18 am Samstag einiges los. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
An der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 gibt es viel zu erleben. Da kommen alle auf ihre Kosten. (Bild: Marc Püntener, Altdorf, 8. September 2018)
65 Bilder

Weitere Impressionen von der «Uri18»

Sie bezeichnen die «Uri 18» als Grosserfolg. Gibt es etwas, das man von Seiten des OK rückblickend noch besser hätte machen können?

Urban Camenzind: Aus unserer Sicht ist nichts Grundlegendes schief gegangen. Das liegt auch daran, dass wir fähig waren, während des Fests Korrekturen anzubringen. So haben wir am Freitagabend gemerkt, dass die Parkplätze und das öV-Angebot fürs Wochenende knapp werden könnten, und haben das kurzerhand angepasst.

Ein Punkt, der von einigen Unternehmen kritisiert wurde, sind die zu kurzen Öffnungszeiten am Abend ...

René Röthlisberger: Diese Rückmeldung haben wir auch erhalten, aber auch solche, die sich zufrieden geäussert haben zu den Öffnungszeiten. Um einen aussagekräftigen Überblick zu erhalten über die Feedbacks, werden wir die Unternehmen zu einer Umfrage einladen zu Punkten, die ihnen an der «Uri 18» nicht gefallen haben. Damit man das auswerten und für die nächste Wirtschafts- und Erlebnismesse verwenden kann.

Und wie lange müssen wir auf die nächste Messe warten, wieder zwölf Jahre?

Urban Camenzind: Dass seit der letzten Wirtschaftsmesse zwölf Jahre vergangen sind, hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass die Unternehmer so viel zur «Uri 18» beigetragen haben. Dass es wieder zwölf Jahre braucht, bis die Zeit reif ist für die nächste Wirtschaftsmesse, glaube ich nicht. Zwischen sieben und zehn Jahren Pause dürften reichen.

René Röthlisberger: Man muss auch bedenken, dass so eine Messe wie die «Uri 18» eine riesen Investition ist für die Unternehmen. Die kann man nicht alle zwei oder vier Jahre wiederholen. Es wurden aber bereits Kontakte geknüpft und innovative Ideen für neue Modelle angedacht, beispielsweise für eine kantonsübergreifende Messe. Der Aufbruch geht auch in diesem Bereich weiter ...

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.