Der Gemeindepersonalverband Uri ist auf Kurs

Der Verband ehrt mehrere langjährige Mitglieder und freut sich über stabile Zahlen.

Georg Epp
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Von rechts: Verbandspräsident Iwan Stampfli gratuliert Markus Wittum zur Pension und Alois Kempf zum Dienstjubiläum.

Von rechts: Verbandspräsident Iwan Stampfli gratuliert Markus Wittum zur Pension und Alois Kempf zum Dienstjubiläum.

Bild: Georg Epp (27.August 2020)

Wer an der Generalversammlung des Gemeindepersonalverbandes Uri (GPVU) dabei ist, der spürt sofort, dass die Tagung vor allem ein geselliger Anlass ist. Im Mittelpunkt stehen Kameradschaft, Austausch und Weiterbildung. Verbandspräsident Iwan Stampfli freute sich, 26 Verbandsmitglieder und Gäste zur 95. Generalversammlung in der Alten Kirche in Flüelen zu begrüssen.

Iwan Stampfli bedankte sich für das Verständnis, dass die Verschiebung der GV, die ursprünglich am 18. Juni vorgesehen war, wegen des Virus verschoben werden musste. Flüelens Gemeindepräsident Remo Baumann erläuterte Details zum Tagungslokal Alte Kirche, die 1663/1664 erbaut wurde. Nach dem Bau der neuen Pfarrkirche in den Jahren 1911/1912 wollte man auf bischöfliche Anordnung die Alte Kirche abreissen. Nach der Entweihung diente die Kirche im Ersten Weltkrieg als Bürstenfabrikationshalle, nach dem Zweiten Weltkrieg als Tagungslokal für Bürger- und Gemeindeversammlungen; später als Turnhalle, Schwingkeller, usw. Nach Gründung der Vereinigung Alte Kirche im Jahr 1954 waren die Abrisspläne definitiv vom Tisch und das Dorfbild konnte so erhalten bleiben.

Verein zählt 114 Mitglieder

Im Jahresbericht des Präsidenten konnte Iwan Stampfli von einem eher ruhigen Vereinsjahr berichten. Dem Hauptzweck des Verbandes – das Wissen und Können der Gemeindeangestellten zu fördern –, wurde auch im vergangenen Jahr nachgelebt. Das Thema der Weiterbildung am 10. November 2020 in Erstfeld lautet: «Die Macht der Gewohnheiten». Die Coronakrise und die Versuche, aus diesem lähmenden Umstand wieder herauszufinden und zur Normalität überzugehen, beschäftigt nach wie vor. So musste auch das Treffen der Zentralschweizer Personalverbände vom 16. März abgesagt werden.

Mit sechs Neueintritten und acht Abgängen veränderte sich die Mitgliederzahl des Verbandes unwesentlich, aktuell zählt man 114 Vereinsmitglieder. Mit einem Minus von 516 Franken hat sich das Vereinsvermögen auf 20413 Franken eingependelt. Kassier Christian Schuler freute sich aber, dass man beinahe 1000 Franken besser abschloss als budgetiert. Der Mitgliederbeitrag wird unverändert bei 20 Franken belassen.

Iwan Stampfli ehrte verschiedene Jubilare für ihr Schaffen und Wirken in ihren Gemeindeverwaltungen mit Geschenk. Das 30-Jahre-Jubiläum feierte Pia Herger, Verwaltungsangestellte Isenthal; je 25 Jahre erreichten Alois Kempf, Schuladministrator Altdorf und Georg Püntener, Gemeindearbeiter Schattdorf.

Am 30. Juni ging Markus Wittum, Gemeindeschreiber von Altdorf, nach 33 Amtsjahren in Pension. Iwan Stampfli würdigte sein Schaffen. Er war auch sechs Jahre im Vorstand, vier Jahre Vizepräsident und zwei Jahre Präsident des Gemeindepersonalverbandes. Wittum dankte und sagte: «Tragt Sorge zum Verband, pflegt weiterhin die Kameradschaft. Austausch und persönlicher Kontakt unter dem Gemeindepersonal ist nach wie vor sehr wichtig.»

Dank für gute Arbeit bei Abstimmungen

Rico Vanoli, Gemeindeschreiber von Flüelen, regte an, alle Lehrstellenausschreibungen in den Urner Gemeindekanzleien kantonal zu koordinieren. Als Vertreter der Standeskanzlei Uri bedankte sich der administrative Leiter Willy Lussmann beim Gemeindepersonal für die ausgezeichnete Arbeit bei den Abstimmungen und Wahlen. Er meinte unter anderem: «Die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Uri sind sehr gut abgelaufen.»