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Der Gottesdienstraum stand in Altdorf im Zentrum

Mit Pater Peter Spichtig zog eine kompetente Fachperson für Fragen der Kirchenarchitektur und Liturgie die Bruder-Klaus-Gemeinde beim zweiten Jubiläumsanlass in seinen Bann.
Peter Spichtig feierte mit den Besuchern auch den Gottesdienst. (Bild: Stephan Schelbert, Altdorf, April 2019)

Peter Spichtig feierte mit den Besuchern auch den Gottesdienst. (Bild: Stephan Schelbert, Altdorf, April 2019)

(pd/bar) Der zweite Anlass der Aktivitäten zum 50-Jahr-Weihejubiläum der Kirche Bruder Klaus in Altdorf war dem Gottesdienstraum selber gewidmet. Ein Vertreter des Seelsorgeteams durfte zu diesem Anlass mit Pater Peter Spichtig vom liturgischen Institut in Freiburg eine kompetente Fachperson für Fragen der Kirchenarchitektur und Liturgie willkommen heissen. Begrüsst werden konnten auch der Bauchef aus der Zeit des Kirchenbaus und etliche Mitglieder der Baukommission, die für die Renovation des Kirchenzentrums 2000/2001 zuständig gewesen sind.

Peter Spichtig begann sein Referat mit einem Bild, das auf «Das Abendmahl» von Leonardo da Vinci anspielt, aber einen leeren Tisch in einer sterilen und spitalhaften Atmosphäre zeigt. Damit wurde deutlich: Kirche ist nicht in erster Linie ein Gebäude, sondern eine Gemeinschaft von Menschen. Das meint auch Paulus, der geschrieben hat, dass die Christen selber der Tempel des Heiligen Geistes seien und nicht der Prachtbau zu Jerusalem.

Der Referent führte die Zuhörer gut gelaunt und mit markigen Worten durch die verschiedenen Epochen der Kirchengeschichte und machte anschaulich, wie die Veränderungen der Kirchenarchitektur jeweils ein neues Selbstverständnis der Kirche ausgedrückt haben.

Die Besucherinnen und Besucher folgten dann Peter Spichtig in jenen Raum, um den sich das Jubiläum dreht. Da wurde auf die Eigenheiten der Bruder-Klaus-Kirche hingewiesen, auf ihre Stärken und Schwächen. Besondere Erwähnung fand die Tatsache, dass öfters gerade Kirchen, die eigentlich nur als Provisorien geplant sind, zu definitiven Kirchen geworden sind, weil die Menschen in ihnen heimisch wurden und sie nicht mehr missen wollten.

Provisorien werden oft zu definitiven Kirchen

Nach dem Vortrag durften sich die Gäste mit einem feinen Abendplättli stärken, das Mitglieder des Pfarreirats hergerichtet hatten, und das von einigen Anmerkungen des Liegenschaftsverwalters begleitet wurde. Den Abschluss des gelungenen Jubiläumsanlasses bildete der mit Peter Spichtig gefeierte Gottesdienst, sodass nicht nur über den Gottesdienstraum gesprochen, sondern auch in ihm gemeinsam gefeiert wurde.

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