Der Kanton Uri will die Schulferien neu regeln

Uri kennt zurzeit ein buntes Allerlei an Ferienregelungen quer durch den Kanton. Jetzt soll rhythmisiert und unter den Urner Schulen koordiniert werden

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Schul- und Ferienzeiten sollen in Uri schon bald besser aufgestellt werden. (Bild: Archiv Urs Hanhart/Neue UZ)

Schul- und Ferienzeiten sollen in Uri schon bald besser aufgestellt werden. (Bild: Archiv Urs Hanhart/Neue UZ)

Je nach Zeitpunkt von Ostern ergeben sich heute in Uri unterschiedlich lange Schulzeiten zwischen den offiziellen Weihnachts- und Sommerferien. Der Kanton Uri prüft nun per Schuljahr 2013/14 eine neue Aufteilung der Schulferien zwischen Weihnachten und Sommer. Dies war bereits anlässlich der Schulpräsidienkonferenz vom 15. Mai 2009 von einer Mehrheit der Urner Schulräte in einer Konsultativabstimmung gewünscht worden.

Gleichmässige Abstände als Ziel

«Das Ziel, die Ferien- und Schulzeit zwischen Weihnachten und Sommer zu rhythmisieren, kann mit der Einführung von Sport- und Frühlingsferien erreicht werden», heisst es im Vernehmlassungsbericht. Vorgeschlagen werden:
Variante 1: 1 Woche Sportferien und 2 Wochen Frühlingsferien.
Variante 2:1 Woche Sportferien und 1 bis 2 Wochen Frühlingsferien.

Für die Fasnachts- und Osterzeit sollen freie Tage festgelegt werden. Feiertagsbrücken will man verbindlich festlegen und in der Regel auf Auffahrt und Fronleichnam beschränken.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

Schwyz und Zug im Gleichschritt

Uri, Luzern, Nid- und Obwalden richten ihre Ferien nach den Fasnachts- und Ostertagen aus. Anders sieht es in Schwyz und Zug aus: Beide Kantone rhythmisieren die Ferien zwischen Weihnachten und Sommer. Schwyz kennt Sport- und Frühlingsferien. Der Erziehungsrat legt mit einem Rahmenferienplan Beginn und Dauer fest. Auch die Feiertagsbrücken werden im Rahmenferienplan verbindlich festgelegt. Zug regelt die Ferien ähnlich.

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