Der Oberalpsee ist fast staubtrocken

Die Dürre sorgt in Andermatt für einen tiefen Pegelstand. Das EW Ursern muss nun haushälterisch mit dem Wasser umgehen.

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Der Oberalpsee ist an einigen Stellen staubig trocken. (Bild: Andrea Schelbert/Neue UZ)

Der Oberalpsee ist an einigen Stellen staubig trocken. (Bild: Andrea Schelbert/Neue UZ)

Staubig braune Erde wie in der Wüste: So präsentiert sich momentan der See am Oberalppass – jedenfalls in der westlichen Hälfte. Kein Wunder. In den vergangenen vier Monaten sind überdurchschnittlich wenig Niederschläge gefallen. Dadurch fällt in diesem Frühling auch die Schneeschmelze geringer aus als in anderen Jahren. Praktisch in der ganzen Zentralschweiz herrscht deshalb seit längerem Waldbrandgefahr. Und aus diesem Grund ist es im Kanton Uri seit rund drei Wochen verboten, im Freien Feuer zu entfachen.

«See ist bald wieder voll»

«Grundsätzlich ist es eigentlich nichts Aussergewöhnliches, dass der Oberalpsee in dieser Jahreszeit zur Hälfte leer ist», sagt Markus Russi, Betriebsleiter des Elektrizitätswerks Ursern. Der See fülle sich im Frühjahr normalerweise wieder, sobald das Schmelzwasser anfalle.

Was bedeutet dies nun für die Stromproduktion des Elektrizitätswerks Ursern? «Momentan müssen wir mit dem Wasser haushälterisch umgehen», gibt Betriebsleiter Russi zu bedenken.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.