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Der Preis von Ur-Strom bleibt stabil

Das Elektrizitätswerk Altdorf kann die Preise trotz Investitionen halten. Dies ist verschiedenen Optimierungen zu verdanken.
Die15-kV-Freileitung von Isenthal nach Gitschenen wird ersetzt. (Bild: PD)

Die15-kV-Freileitung von Isenthal nach Gitschenen wird ersetzt. (Bild: PD)

(pd/ml) Vier Elemente bestimmen den Strompreis: Energiepreis, Netztarif, Abgaben und die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Für das kommende Jahr bleibt der Energiepreis auf gleichem Niveau, wie es in einer Mitteilung des Elektrizitätswerks Altdorf heisst.

Obwohl der Netztarif für gewisse Kundengruppen marginal höher ausfällt als im vergangenen Jahr, wird der Strompreis insgesamt bei allen grundversorgten Endkunden leicht günstiger, da die Kosten für die Systemdienstleistungen von Swissgrid leicht sinken.

Über 70 Jahre alte Leitung wird ersetzt

Das ist nicht selbstverständlich, denn das EWA investiert laufend in die Versorgungssicherheit: «Wir haben im September 2018 mit dem Bau des Kraftwerks Schächen begonnen», sagt Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung des EWA. «Und im Juni 2019 erfolgte der Spatenstich für das Kraftwerk Erstfeldertal. Beide Projekte sind gut auf Kurs. Wir investieren für die beiden Kraftwerke insgesamt fast 60 Millionen Franken. Sie werden zusätzlichen Ur-Strom für 10700 Haushalte liefern.» Das EWA investiert aber nicht nur mit neuen Kraftwerken in die Versorgungssicherheit, sondern auch beim Verteilnetz: «Wir ersetzen beispielsweise die 15-Kilovolt-Freileitung von Isenthal nach Gitschenen», führt Werner Jauch aus. «Die bisherige Freileitung ist 70 bis 80 Jahre alt. Wir bauen sie auf einer Länge von 2,6 Kilometern neu, inklusive zwei neue Trafostationen.»

Dass der Strompreis trotz dieser hohen Investitionen praktisch stabil bleibt, hängt damit zusammen, dass das EWA in den vergangenen Jahren den Betrieb der Wasserkraftwerke und die damit verbundene Energiewirtschaft stetig optimiert und die Effizienz erhöht hat, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch im Bereich Netz nutzt das EWA laufend Optimierungsmöglichkeiten.

Dank Wasserkraft wird CO2 eingespart

Für die Umwelt zahlt sich aus, dass EWA bei der Stromproduktion zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien setzt. «Die Stromproduktion aus unserer Wasserkraft ist CO2-frei», erklärt Werner Jauch. «Wir sparen mit unseren Wasserkraftwerken jährlich fast 400000 Tonnen CO2 gegenüber Kohlestrom ein. Zudem haben wir in den letzten Jahren einige Kraftwerke zugebaut, oder diese befinden sich noch in der Realisierung.»

Dieser Zubau bei den Kleinwasserkraftwerken macht zirka 27 Prozent des gesamten Zubaus der Kleinwasserkraft in der Schweiz in den letzten 10 Jahren aus. «Allein mit diesem Zubau sparen wir jährlich 140000 Tonnen CO2.»

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