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Der Rollhockeyclub Uri startet ins Abenteuer Europacup

Am Samstagabend trifft der RHC Uri auswärts auf den spanischen Profiverein Igualada. Die Urner hoffen mit Kontermöglichkeiten beim Gegner Nadelstiche zu setzen.
Joshua Imhof (am Ball) will mit dem RHC Uri den Spaniern Paroli bieten. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 29. Oktober 2017)

Joshua Imhof (am Ball) will mit dem RHC Uri den Spaniern Paroli bieten. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 29. Oktober 2017)

Am Freitagnachmittag startet das Urner Europa-Cup-Abenteuer mit dem Flug nach Barcelona. Nach einem Stadtbummel am Samstag wird die Mannschaft um 15 Uhr die Fahrt in das eine Autostunde entfernte Igualada unter die Räder nehmen. Dort treffen die Urner um 20 Uhr im 3000 Zuschauer fassenden Stadion «Les Comes» auf den Gastgeber.

Igualada hat die letzte Saison in der spanischen Profiliga auf Rang 6 abgeschlossen. Nach vier Spieltagen in der laufenden Meisterschaft liegen die Spanier in der OK-Liga, in der 16 Teams spielen, auf Rang 4. Drei Siege (5:0 gegen Vic, 3:1 gegen Girona und 4:1 gegen Alcoy) stehen bloss einer Niederlage (4:6 gegen Noia) gegenüber. Bester Torschütze ist Sergi Pla mit fünf Treffern. Er dürfte am Samstag allerdings nicht im Einsatz stehen, wie spanische Medien berichten. Pla hatte letztes Jahr in einem Europa-Cup-Spiel eine rote Karte kassiert und daraufhin die zwei folgenden Spiele nicht bestritten, obwohl der internationale Verband offenbar noch keine Sanktion verhängt hatte. Nun ist die Sanktion da. Pla ist für zwei Spiele gesperrt. Der Verband teilt die Ansicht von Igualada nicht, Pla habe die Sperre bereits abgesessen. Somit muss er in den beiden Spielen gegen den RHC Uri zuschauen.

Urner Defensive wird stark gefordert sein

Den Urner wird dieser Umstand egal sein. Sie haben in jedem Fall eine Herkulesaufgabe zu bewältigen. Die Defensive rund um Torhüter Marcel Greimel dürfte ordentlich gefordert werden. Dennoch will sich Uri nicht einigeln, wie Trainer Simon von Allmen sagt: «Nach Ballverlusten wollen wir die Räume sofort eng machen, um Konterchancen der Spanier vermeiden. Dadurch erhoffe ich mir, die Torabschlüsse von Igualada gering zu halten.» Nichtsdestotrotz dürften die Spanier mehrheitlich im Ballbesitz sein, die Urner hingegen auf Kontermöglichkeiten lauern. Dort gilt es eine hohe Effizienz an den Tag zu legen gegen ein Team, das bekannt dafür ist, wenige Gegentore zu kassieren. Im Lager der Urner ist die Vorfreude auf die Spanienreise bereits spürbar. Es ist wohl nur den wenigstens Amateursportlern vergönnt, sich mit Profis messen zu können. (ji)

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