Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Tunnel ist ihr Leben

Sie sind drei ganz unterschiedliche Menschen, doch der Tunnel hat sie zusammengeführt. Lesen Sie mehr über Therese Scheidegger, die sich als Oberbauleiterin im Tunnel durchsetzte. Bruno Arnold verpflegte täglich rund 400 Mineure und andere Neat-Arbeiter. Alfred Günther Hable kam als Beton-Hauptmischmeister aus Graz und blieb für immer.
Oberbauleiterin und Ingenieurin Therese Scheidegger. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Oberbauleiterin und Ingenieurin Therese Scheidegger. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Mineure folgten ihren Anweisungen

Therese Scheidegger (59), Ingenieurin

Die Oberbauleitung der Teilabschnitte Erstfeld und Amsteg innezuhaben, sei definitiv der Höhepunkt ihrer Karriere gewesen, sagt Therese Scheidegger. «Aber ein Arbeitszeugnis brauche ich jetzt keines, denn ich arbeite nicht mehr weiter», fügt die bald 60-jährige Ingenieurin hinzu und lacht. Die nächste Station nach dem Bau des «Tunnu» ist für sie die Pension. Aber noch nicht sofort: Die ersten Züge fahren zwar bald durch den Gotthard-Basistunnel, doch ihre Arbeit in Erstfeld und Amsteg geht noch weiter.

In den nächsten zwei bis drei Jahren wird Scheidegger unter anderem mit dem Rückbau der Baustelle und mit Renaturierungen beschäftigt sein. «Damit es draussen wieder so aussieht wie vorher – oder sogar noch schöner», sagt die Ingenieurin. Sie gesteht aber, dass sie sich nicht mehr genau erinnern könne, wie die Landschaft vor 14 Jahren ausgesehen habe.

Eigentlich studierte sie Wasserbau

Seit fast 30 Jahren wohnt die gebürtige Langenthalerin nun in Andermatt. Dass sie eine Frau der Taten statt der grossen Worte ist, wird im Gespräch schnell klar. Ihre Arbeit umschreibt sie schlicht als «viele Sitzungen abhalten und viele Berichte verfassen». Gleichwohl begab sie sich einmal wöchentlich in den dunklen Tunnel, um nach dem Stand der Dinge zu sehen. «Wir haben natürlich jeden Tag die Meldung von der Bauleitung vor Ort bekommen», sagt sie. «Aber so konnten wir uns selber ein Bild von innen machen und zum Beispiel die Felsbeschaffenheit ansehen.»

Der Staub und der Dreck hätten ihr dabei nichts ausgemacht. Als im Jahr 2010 der Durchstich erfolgte, kam aber der starke Luftzug und der damit einhergehende Lärm hinzu. Da sie schon vorher lärmempfindlich war, erträgt sie laute Geräusche heute noch weniger. In den lauten Tunnel muss sie jetzt zumindest nicht mehr so häufig. Und da der Rohbau fertig ist, reizt es sie ohnehin nicht mehr: «Der Tunnel ist für mich jetzt nicht mehr so spannend.»

Statt sich in ihrem Berufsleben auf ein Spezialgebiet zu beschränken, zog Scheidegger die Abwechslung vor. «Mein ganzes Leben lang Statik zu berechnen und Konstruktionen zu machen, das fände ich nicht sehr spannend», sagt sie. Im Studium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich spezialisierte sie sich auf Wasserbau. Zum Tunnelbau kam sie später zufällig.

Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem in einem Ingenieurbüro in Andermatt und leitete später als Selbstständige die Umfahrung Flüelen. Weil sie nach deren Fertigstellung wieder eine Anstellung suchte, kam die Neat für sie wie gerufen: «Das war ein Glücksfall, sonst hätte es mich wohl weiter weg verschlagen.» Seit 2003 ist sie bei der Alp Transit Gotthard AG tätig. Vor ein paar Jahren wurde sie schliesslich von der Stellvertreterin zur Oberbauleiterin befördert.

Die Arbeiten an der Neat bezeichnet Scheidegger als sehr abwechslungsreich: zuerst der Ausbruch und die Sicherungen, dann der Innenausbau mit den Abdichtungen sowie Entwässerungen und zuletzt die Nacharbeiten draussen.

Als der Bohrkopf stecken blieb

«Wie immer wird es gegen Schluss noch etwas hektisch», sagt die Ingenieurin in Hinblick auf die Eröffnung des Tunnels. In all den Jahren wurde es unter ihrer Leitung aber selten brenzlig. Nur einmal gab es in ihrem Teilabschnitt Schwierigkeiten, als die Bohrmaschine «Gabi 2» für drei Monate im Fels stecken blieb. «Um den Bohrkopf freilegen zu können, mussten wir einen separaten Stollen bauen.» Sie hätten allerdings damit gerechnet, dass dies passieren könnte – wenn auch nicht gerade an dieser Stelle, erklärt sie. «Wir hatten deshalb keine Angst, nicht rechtzeitig fertig zu werden.» Neben den Teilabschnitten Erstfeld und Amsteg gibt es die drei weiteren Abschnitte Sedrun, Faido und Bodio.

Nun ist der Tunnel fertig geworden. Ein Grund, um wehmütig zu sein? «Ein bisschen», gibt Scheidegger zu. Es sei eine sehr schöne Zeit gewesen. Aber für sie sei der Rohbau des Tunnels schon seit 2012 abgeschlossen. Denn mit der Übernahme durch die Bahntechniker kam auch der Wechsel des Personals. Dies sei der eigentliche Schlusspunkt gewesen, sagt sie.

«Dumme Sprüche» im Studium

Tunnelarbeiter, Elektriker und Ingenieure: Die Frauen sind in diesem Berufsfeld sehr dünn gesät. Scheidegger sah das allerdings nie als Problem. Wenn sie den Mineuren Anweisungen geben musste, habe das immer gut funktioniert, sagt sie. «Aber mit einem ‹Röckli› auf eine Leiter zu steigen, das war dann doch keine gute Idee», meint sie lachend. Im Studium habe es noch am ehesten «dumme Sprüche» gegeben. Ihre Mitstudenten nahmen an, dass sie sowieso heiraten und nicht länger auf diesem Beruf arbeiten würde. Falsch gedacht: Scheidegger heiratete nie und hatte ab ihrem ersten Stellenantritt bis heute immer ein Pensum von 100 Prozent.

Eine Pause von der Männerwelt braucht sie ab und zu trotzdem. Um abzuschalten, widmet sie sich am liebsten sogar typischen Frauenbeschäftigungen. «Ich stricke und nähe unheimlich gerne», sagt sie. An einem gemütlichen Ort ein Buch lesen, das mache ihr ebenfalls Freude.

Bald wird sie noch mehr Zeit für ihre Handarbeiten haben. «Ich sollte mich eigentlich mehr damit befassen, was ich nach der Pension machen werde», sagt Scheidegger. «Aber im Moment bin ich noch nicht dazu gekommen.» Eine Idee hat sie jedenfalls: Mit dem Wohnmobil will sie Kanada erkunden oder mit einem Schiff eine Weltreise machen. «Aber kein riesiges Kreuzfahrtschiff mit Discos und ‹settigem Plunder›», betont sie.
Und wie wäre es mit einer Zugreise nach Italien? Irgendwann werde sie sicher durch den Gotthardtunnel fahren, antwortet sie. Beim ersten Mal werde es bestimmt ein tolles Gefühl sein. Und auch in diesem Moment sagt sie es schlicht und einfach: «Irgendwann wird auch die Neat zu einem ganz normalen Tunnel – man fährt von der einen Seite rein und auf der anderen wieder raus.»

GABRIELA JORDAN

gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch



Dank der Neat die grosse Liebe gefunden

Alfred Günther Hable (49), Werkleiter

Überhaupt nicht wohl habe er sich hier zuerst gefühlt, erzählt Alfred Günther Hable. Mit «hier» meint er die Gegend rund um Amsteg und das Urner Reusstal. «Die Berge sind schon sehr nahe und steil», sagt er mit Blick zum Garten hinaus in seinem Haus in Amsteg. Deswegen – und wohl auch wegen des Föhns, der hier gerne seine Stärke demonstriert – plagte ihn in seinen ersten Jahren im Kanton Uri das Kopfweh. Hable kommt aus der Nähe von Graz, wo sich die Topografie im Vergleich zum Urner Reusstal eher als flach bezeichnen lässt. Doch hat er sich an die steilen Hänge gewöhnt, mittlerweile gefalle es ihm hier sehr. Und auch der Urner Dialekt versteht er ohne Mühe: «Wenn die Bristener verstehst, verstehst jeden», sagt er in breitem Österreicher Dialekt.

Seit 2002 ist Hable in der Schweiz, gekommen ist er wegen des Gotthard-Basistunnels. Der Österreicher arbeitete auf den Neat-Baustellen in Amsteg und Erstfeld. Zuerst als Hauptmischmeister auf der Betonmischanlage in Amsteg, später als Werksleiter in Erstfeld. Das heisst, das Gestein, das die Mineure im Tunnel «herausgrübelten», wandelte er ausserhalb des Tunnels mit seinen Kollegen in Beton um, welches dann unter anderem wieder direkt im Tunnel für die Wände verbaut wurde: «Drinnen könnte ich nicht arbeiten, ich brauche das Tageslicht», sagt Hable. Heute hat er mehrere Aufgaben, so führt er unter anderem Schweiss- und Lackierarbeiten für die Neat-Baustelle durch.

Heimlich geheiratet

Und nun, da die Arbeiten am Basistunnel zu einem Ende kommen, lockt der Ruf der Heimat. Doch Alfred Günther Hable – auf den zweiten Vornamen wird Wert gelegt – bleibt dem Urnerland erhalten. Denn er hat sich hier in eine Frau verliebt. Er ist einer von wenigen ausländischen Neat-Bauarbeitern, die sich eine einheimische Frau «geangelt» haben. «Ich weiss nur von einem weiteren Kollegen, der in Bürglen seine Liebe gefunden hat», erklärt der 49-Jährige. In einer Bar in Amsteg lernte er 2003 die einheimische Patricia Lussmann, die ebenfalls als Gast vor Ort war, kennen. «Liebe auf den ersten Blick war es nicht», meint sie heute. Man habe schon ein paar Anläufe gebraucht, bis es gefunkt hatte. Doch irgendwann sei es gut gekommen. So gut, dass das österreichisch-schweizerische Paar 2009 heiratete – und das klammheimlich: «Wir hatten keine Lust auf eine grosse Zeremonie und haben es bewusst niemandem gesagt – ausser meinen Schwiegereltern einen Tag zuvor», erinnert sich Hable.

Vermisst Wurst und Brot

Hable hat sich im kleinen Amsteg gut integriert. So nimmt er aktiv an der Fasnacht teil, unter anderem spielte er einige Jahre in der Katzenmusik Amsteg. «Mittlerweile aber nicht mehr, mit dem Alter macht man nicht mehr alles mit.» Trotzdem vermisst er zwei Dinge aus seiner Heimat: «Die Würste und das gute Sauerteigbrot.» Das Bier hingegen vermisse er nicht, da hätten wir in der Schweiz glücklicherweise auch gutes. Zudem habe der Gerstensaft an dem Abend, als sich der Österreicher und die Amstegerin kennen lernten, durchaus auch einen Einfluss gehabt.

Nun wohnt das Ehepaar Hable Lussmann im Haus von Patricia, nur ein paar Minuten vom Zugangsstollen Amsteg zur Neat entfernt. Doch der Tunnel scheint im Hause Hable weit entfernt. Der Österreicher wird an der Eröffnung des Jahrhundertbauwerks Anfang Juni nicht vor Ort sein, obwohl er mehr als ein Jahrzehnt dafür – Tages- und Nachtschichten abwechselnd – gearbeitet hat. «Wir sind dann in den Ferien», sagt er achselzuckend. Jetzt, da der Tunnel so gut wie fertig ist, sei er sowieso nicht mehr interessant. «Aber irgendwann werden wir sicher auch einmal durchfahren», ergänzt Hable, der in Österreich zwei erwachsene Söhne aus einer früheren Partnerschaft hat.

Er freut sich auf die 2. Röhre

Er freut sich kurioserweise mehr auf die zweite Röhre am Gotthard-Strassentunnel als auf die Neat, «denn ich bin eigentlich mehr Autofahrer als Bahnreisender». Dass er eines Tages am Bau dieser zweiten Röhre mitarbeiten wird, könne durchaus sein. «Mal sehen, ob unsere Firma den Auftrag kriegt.» Dann hätte er noch einen weiteren Grund, im Urnerland zu bleiben.

Matthias Stadler

Das Cordon bleu war der Renner

Bruno Arnold (60), Kantinenchef

«Wenn jeweils Schnitzel mit Pommes frites oder Cordon bleu auf dem Menüplan standen, war der Speisesaal immer brechend voll. Diese Menus waren der Renner», sagt Bruno Arnold, der Chef der Kantine Gotthard Nord. Er kennt die Essgewohnheiten der Arbeiter mittlerweile fast besser als deren Mütter.

Seit 2002 bestimmte der 60-Jährige Urner für jeden Tag, ob vielleicht Schweinsplätzli mit Kartoffelstock, Seelachsfilet mit Gemüse oder Geschnetzeltes mit Reis auf die Teller der 400 Tunnelarbeiter kamen. Ein gutes, aber nicht blutiges Stück Fleisch war beliebt. Auch Kartoffeln und Teigwaren seien immer gut angekommen. Er muss es ja wissen, denn mittags und abends ging Arnold jeweils durch die Tischreihen und wünschte allen «en Guete».

Die Kantine als Begegnungsort

Fast 10 000 Gerichte und fast 20 000 Suppen wurden in den vergangenen 14 Jahren in der Kantine in Amsteg gekocht, geschöpft und von Tunnelarbeitern, Kaderleuten sowie dem Kantinenchef verspeist. Doch es ging nicht einzig ums Essen: «Die Kantine entwickelte sich zu einem grossen Begegnungsort für die ganze Umgebung», sagt Arnold. In den Räumen, wo auch Pingpong und Tischfussball gespielt werden kann, wurden mehrere Geburtstage und drei Hochzeiten gefeiert. «Das hier war ein absolut einmaliges Erlebnis.» Er genoss es, mit den Mineuren zu plaudern, und fieberte mit ihrer Arbeit mit. «Immer wieder war ich im Tunnel, um mir die Fortschritte anzusehen», sagt er. Unter den Mineuren fand er neue Freunde, die er nun in Österreich besuchen kann.

Verpflegung für das Eröffnungsfest

Auch wenn Arnold gerne zurückblickt, wirkt er kurz vor der Tunneleröffnung alles andere als sentimental. Dies verwundert nicht, zumal der Kantinenchef und sein 20-köpfiges Team noch immer alle Hände voll zu tun haben. Die Mineure und Gleismonteure sind abgereist, doch während der Nacharbeiten und der Übergabe an die SBB müssen bis Ende Jahr noch über 100 Bahntechniker und Installateure verpflegt werden.

Zudem gibt es für das Kantinenteam viel für die Tunnel-Eröffnung vorzubereiten. Ein Teil der Feierlichkeiten wird in der Kantine stattfinden. «Die Eröffnung ist für uns alle ein spezieller Moment», sagt Arnold. Für ihn ist der 1. Juni sogar noch etwas spezieller, denn genau an diesem Tag kommt seine Tochter von ihrer Weltreise zurück.

Tunnel verdrängte Gipsergeschäft

Wie es dazu kam, dass der gelernte Maurer, der später jahrelang ein Gipsergeschäft führte, zum Chef einer Grossküche wurde, ist dem Gotthard gleich doppelt zuzuschreiben. Denn wo heute in Erstfeld der Tunnel durchführt, stand früher Arnolds Gipsergeschäft. Bereits nach der Volksabstimmung im Jahr 1992 sei klar gewesen, dass dieses weg müsse, sagt Arnold rückblickend. «Als dann die Idee mit der Kantine aufkam, dachte ich, dass wäre doch was für mich.»

Als im Jahr 2012 die Bahntechniker die Mineure ablösten, zitterten zunächst viele, ob die Kantine Gotthard Nord auch diesen Auftrag erhalten würde. Denn auch in Schattdorf bewarb man sich um den Auftrag. Doch Arnold erhielt die Zusage. Durch diesen Wechsel habe sich für die Kantine eigentlich nicht viel geändert, sagt Arnold. «Nur die Portionen waren bei den Tunnelarbeitern noch ein bisschen grösser.»

Den Unternehmer zieht es weiter

Und was wird aus dem gebürtigen Altdorfer, wenn die Kantine den Lagerplätzen des Bundesamtes für Strassen weichen muss? «Etwas Neues», erwidert er und lächelt. Was er genau tun wolle, wisse er noch nicht. «Vermutlich werden wir in der Gastronomie bleiben.» Seine Frau und er seien zusammen nämlich ein gutes Team. Und noch einen Wunsch hat Bruno Arnold: Er will wieder häufiger die Urner Berge hinaufwandern und auf den Skis hinunterflitzen.

Gabriela Jordan

Nordportal des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld. (Bild: Keystone / Christian Beutler)
Multifunktionsstelle Sedrun: 12 Wochen vor der Eröffnung des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels läuft der Testbetrieb auf Hochtouren. (10. März 2016). (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Laut der Bauherrin, der AlpTransit Gotthard AG, verliefen die Testfahrten im längsten Eisenbahntunnel der Welt im Grossen und Ganzen bislang problemlos. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Benedikt Bauer, Rettungssanitäter von Alpinmedic, mit seiner Ausrüstung bei Sedrun. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Sammelpunkt im Notfall. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Lokführer Heinz Zech besteigt seine Maschine. Bis Ende Mai sind insgesamt 3500 Testfahrten geplant. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Rollstühle und ein Sanitätsschrank stehen für den Notfall bereit. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Die heilige Barbara im Gotthard-Basistunnel ist die Schutzpatronin der Tunnelbauer. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Fluchtweg für den Notfall. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Bis am 31. Mai 2016 sind rund 5000 Testfahrten geplant. Die Züge fahren mit bis zu 275 Stundenkilometern durch den längsten Tunnel der Welt. (16.10.2015). (Bild: Alptransit Gotthard AG)
Zurzeit wird mit dem Funkmesswagen der SBB der Digitalfunk GSM-R und der Tunnelfunk getestet. (Bild: Alptransit Gotthard AG)
Danach testet Alptransit Gotthard AG das Zusammenspiel von Fahrbahn, Fahrzeugen und Fahrleitung. (Bild: Alptransit Gotthard AG)
Für Hochgeschwindigkeiten von 275 km/h wird extra ein spezieller Testzug mit der Typenbezeichnung ICE-S aus Deutschland eingemietet. (Bild: Alptransit Gotthard AG)
8. Oktober 2015: Der erste unter Strom fahrende Testzug fuhr beim Nordportal bei Erstfeld durch den neuen Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
24.08.2015: Der Neat-Basistunnel steht kurz vor der Eröffnung – am 1. Juni 2016 soll es so weit sein. Ehe es Anfang Oktober in die intensivste Testphase geht, wurde den Medien ein letztes Mal die Möglichkeit geboten, das Jahrhundertbauwerk zu besichtigen. Unter anderem wurden die Journalisten durch eine Röhre geführt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Noch gehts im Gotthard-Basistunnel gemütlich zu und her. Arbeiter benutzen das Velo, um in der weitläufigen Multifunktionsstelle Sedrun von A nach B zu gelangen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Ab dem 1. Oktober beginnt im Neat-Tunnel die intensive Testphase mit einem 24-Stunden-Betrieb. Auf dem Bild: ein Besucherfenster. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Multifunktionsstelle Sedrun. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Ein Zug fährt in den Gotthard-Tunnel hinein. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
24. August 2015: Nothaltestelle Sedrun mit dem Fluchtstollen. (Bild: PD)
Ein Bauzug fährt beim Spurwechsel in der Oströhre in Richtung Norden (24.08.2015). (Bild: PD)
Kleinwasserkraftwerk bei Sedrun (24.08.2015). (Bild: PD)
Im Notfall... (Bild: PD)
... kann diese Brandschutztüre beim Spurwechsel in Sedrun geöffnet werden. (24.08.2015). (Bild: PD)
Alle 325 Meter gibt es eine Nothaltestelle. Auf dem Bild: Notbeleuchtung bei Amsteg (24.08.2015). (Bild: PD)
Eine Hebeeinrichtung bei der Installationsplattform in Sedrun. (24.08.2015). (Bild: PD)
31.10.2014: Die letzten der 380'000 Einzelblock-Schwellen im Gotthard-Basistunnel sind Goldfarben und bei Biasca in den Beton eingegossen worden. (Bild: Keystone)
Nun ist der längste Eisenbahntunnel der Welt durchgehend auf seiner ganzen Länge von 57 Kilometern mit Diesellokomotiven befahrbar. (31.10.2014). (Bild: Keystone)
Renzo Simoni (rechts) Vorsitzender der Geschäftsleitung AlpTransit Gotthard AG, posiert in Biasca mit Pressesprecher Ambros Zgraggen vor dem Roten Pfeil. (31.10.2014). (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Einbau der Schienen in der Oströhre. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Zwei Tunnelarbeiter sind mit Schweissarbeiten beschäftigt. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Tunnelbau ist auch Handarbeit. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Ein Tunnelarbeiter kontrolliert die Füllung. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Mit Beton werden die Schwellen befestigt. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Beton wird aufs Trassee geleert. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Arbeiter im Tunnel, 300 Meter unter der Erdoberfläche und 40 Kilometer von der Nordausfahrt entfernt, auf Gebiet von Faido. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Blick auf die Gleise, die bereits fest verschraubt sind. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Ein von einem Arbeiter gebautes Kriegsschiff aus Abfallmaterial steht auf einer Kiste mit der handgeschriebenen Aufschrift «Militärischer Sicherheitsbereich, Anfassen untersagt! Schusswaffengebrauch!)» (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Südportal der Multifunktionsstelle in Faido. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Zwei Arbeiter in einem Technikraum, von welchem aus die Ventilatoren des Tunnels mit Normalstrom von 220 Volt versorgt werden. (Bild: Keystone)
Ventilatoren, welche die Tunnels und Stollen mit Frischluft versorgen, aufgenommen bei einer Nothaltestelle im Berg. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Hier brausen die Züge mit bis zu Tempo 230 durch den Tunnel. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Ein Arbeiter im Technikraum der SBB, von dem aus die Züge mit 16'000 Volt versorgt werden. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Blick auf die Metallträger mit den elektrischen Leitungen, welche im Tunnel verlegt werden. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Noch 900 Tage bis zur offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, im Bild SBB-CEO Andreas Meyer (links) und Bundesrätin Doris Leuthard. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Bundesrätin Doris Leuthard im ersten Zug, der mit 160 km/h durch den Tunnel braust. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Bundesrätin Doris Leuthard hält den historischen Moment in der Kabine des testzuges mit ihrem Handy fest. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Zugführer Ruperto Arcangelo stauert den Zug auf der 13 Kilometer langen Teststrecke. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Der Testzug, 15 Kilometer im Tunnel. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Renzo Simoni, Vorsitzender der Alptransit AG, SBB-CEO Andreas Meyer und Bundesrätin Doris Leuthard (von links) bei der Eröffnung des Versuchsbetriebes in Biasca. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Arbeiten am Einbau der Bahntechnik bei einer der Multifunktionsstellen im 57 Kilometer langen Basistunnel. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Arbeiten zum Einbau der Bahntechnik. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Das Südportal des 57 Kilometer langen Basistunnels. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Bereits verlegte Schienen und Fahrleitungen. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Das Südportal des Basistunnels. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Diesellokomotiven fahren dort, wo die Fahrleitung noch fehlt. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Eine Diesellokomotive. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Von riesigen Kabelrollen werden zirka 5000 Tonnen Kupferkabel eingezogen. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Kabelrollen, mit denen Kupferkabel eingezogen wird. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Insgesamt 5000 Tonnen Kupferkabel werden verwendet. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Eine der Multifunktionsstellen des Basistunnels. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Arbeiten am Streckenabschnitt, wo es bereits verlegte Schienen und Fahrleitungen hat. (Bild: Keystone)
31.10.13: Eine Diesellkomotive. (Bild: Keystone)
30.08.2013: Zum ersten Mal ist ein Zug durch den Basistunnel gefahren. (Bild: Keystone)
30.08.2013: Eingang des Südportals des Neat-Basistunnels in Bodio. (Bild: Keystone)
Ein Lokführer sitzt in einem Minibus auf einem Transportzug und bedient den Zug per Fernbedienung (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
02.04.2013: Multifunktionsstelle Sedrun: Hier können im Notfall die Züge die Spuren wechseln. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
02.04.2013: Ein Lastwagen lädt Material für den Einbau der Bahntechnik ab. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Im Bereich der Multifunktionsstelle in Sedrun werden letzte Vorbereitungen für den Einbau der festen Fahrbahn getroffen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Rund 40 Prozent der Bahntechnik im längsten Eisenbahntunnel der Welt ist bereits installiert. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
02.04.2013: Medienbesichtigung im Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone)
02.04.2013: Kilometerweise wird Kabel im neuen Bahntunnel verlegt. (Bild: Keystone)
Ein Rettungswagen bei der Dosierstelle Sedrun. (Bild: Keystone)
02.04.2013: Ab Dezember 2013 brausen hier die ersten Züge durch (Testfahrten). (Bild: Keystone)
02.04.2013: Ein Teil der 450 Arbeiter, welche die restlichen bahntechnischen Anlagen fertigstellen. (Bild: Keystone)
Ein Zug fährt zum ersten Mal auf der fest eingebauten Fahrbahn im Gotthard-Basistunnel von Erstfeld nach Sedrun. (Bild: Keystone)
02.04.2013: Fahrt durch den Tunnel. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Vertreterinnen und Vertreter der Transtec Gotthard und des Urner Regierungsrats besuchen den Neat-Basistunnel am 25. September 2012. (Bild: PD)
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: PD
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Der Tunnel ist zu einem grossen Teil fertig betoniert. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die Schienen sind verlegt. Jetzt kann die Fahrbahn betoniert werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Arbeiter bereiten die Fahrbahn für das Betonieren vor. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
100 Bilder

Der Bau des Gotthard-Basistunnels im Zeitraffer

Mischmeister Alfred Günther Hable. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Mischmeister Alfred Günther Hable. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Kantinenchef Bruno Arnold. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Kantinenchef Bruno Arnold. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.