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Der Urner «Jasspapst» sucht
den hiesigen Jasskönig

An der Uri 18 wird auch der Urner Jasskönig erkoren. Für die Organisation sorgt Tino Valsecchi, ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung, der sogar schon mit Göpf Egg am gleichen Tisch gesessen ist.
Tino Valsecchi aus Flüelen organisiert das Jassturnier an der Erlebnismesse Uri 18. (Bild: Bruno Arnold, Altdorf, 30. Juli 2018)

Tino Valsecchi aus Flüelen organisiert das Jassturnier an der Erlebnismesse Uri 18. (Bild: Bruno Arnold, Altdorf, 30. Juli 2018)

«Die Uri 18 soll Jung und Alt überraschen, verführen, bezaubern, verblüffen und begeistern», sagt René Röthlisberger, Präsident von Wirtschaft Uri und Co-OK-Präsident der Uri 18. Die Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse soll aber auch Spiel und Spass bieten, so die Veranstalter. Einer, der zu einem speziellen Vergnügen beitragen will, ist Tino Valsecchi. Der 79-jährige Flüeler organisiert am Freitag, 7. September, von 14 bis 15.30 Uhr im «Gasthaus zum fliegenden Stier» einen Jass-Plausch.

Sogar bei Göpf Egg gejasst

«Jassen ist meine grosse Leidenschaft», sagt der pensionierte Architekt, der in Italien geboren wurde, im Alter von acht Jahren in die Schweiz gekommen ist und seit 51 Jahren das Schweizer Bürgerrecht besitzt. «Das Jassen hat mir Mutter Hauger in den 1950er-Jahren beigebracht», erzählt er. «Und schon bald beherrschte der junge Italiener das schweizerischste aller Spiele besser als viele alteingesessene Urner – vom Schieber über den Pandur bis zum Rumba. Im Jahr 2000 wurde er sogar Vize-Schweizer-Meister – im «Differenzler», seiner eigentlichen Paradedisziplin. Sogar in den «Samschtigjass» mit dem legendären Schiedsrichter Göpf Egg schaffte es Valsecchi mehrmals. Auch hat er inzwischen Hunderte von Turnieren oder Jassmeisterschaften organisiert, und zwar sogar auf Kreuzfahrten.

«Es hat Platz, solange es hat»

An der Uri 18 wird allerdings der Schieber gespielt. «Die Urner machen diesen Jass immer noch am liebsten», glaubt Valsecchi. Am 7. September soll deshalb der beste Urner Schieber-Jasser erkoren werden. Der Beste? «Zumindest von denjenigen, die Zeit haben», sagt der pensionierte Architekt. «Es können höchstens 60 Jasser mitmachen. Es gibt weder eine Vorausscheidung noch eine Voranmeldung. Platz hat es also nur, solange es hat», betont der Organisator. Die Standblattausgabe erfolgt um 13.30 Uhr.

Schon an der Gwärb 06 hat Tino Valsecchi täglich ein Jassturnier organisiert. Der Urner «Jass- papst», wie er da und dort in Anlehnung an sein grosses Vorbild Göpf Egg genannt wird, stellt den Uri-18-Jass erneut in Eigenregie auf die Beine, von der Reservation des Lokals über den Druck der Flyer bis hin zum Bereitstellen der Jassteppiche und des Schreibmaterials. «Es genügt, wenn mir am Turniertag jemand an der Kasse respektive bei der Standblattausgabe hilft und wenn zwei weitere Helfer im Rechnungsbüro für eine schnelle Auswertung sorgen.»

Auch ohne Kartenglück bei den Gewinnern

Auch die Preise für 50 Prozent der Teilnehmer will der umtriebige Flüeler selber eintreiben. Einen Muni wie am «Innerschweizerischen» 2019 in Flüelen wird es im Gasthaus zum fliegenden Stier am 7. September zwar nicht zu gewinnen geben. Stattdessen gibt es …? Valsecchi lässt sich – wie es sich für einen Jasser gehört – nicht in die Karten blicken, zumindest bezüglich des Siegerpreises und der übrigen Hauptpreise. Er verspricht aber: «Wer mitmacht, der wird dies mit Sicherheit nicht bereuen müssen.» Die Teilnahme lohnt sich auch dann, wenn man kein Kartenglück hat oder falls der zugeloste Partner in einer der vier Passen à zwölf Spielen versagen sollte. Wer nämlich am 7. September ein Eintrittsticket für die Uri 18 löst und am Nachmittag am Jassplausch teilnimmt, dem werden bei der Rangverkündigung 5 Franken des Eintrittspreises rückerstattet.

Die «Urner Zeitung» und das «Urner Wochenblatt» publizieren im Vorfeld der Uri 18 unter der Rubrik «Noch x Tage bis zur Uri 18» mehrere gemeinsame Beiträge zur Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse im September 2018.

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