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Der Urner Medienpreis geht an Auswärtige

Drei Nicht-Urner haben den Urner Medienpreis 2018 gewonnen: Jost Auf der Maur von der «Schweizer Familie», Elisa Hipp vom «Urner Wochenblatt» und Matthias Stadler von der «Luzerner Zeitung».
Carmen Epp
Elisa Hipp wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Angel Sanchez lieferte die Fotos für den Gewinner des 1. Preises. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Matthias Stadler und Jost Auf der Maur. (Bild: Carmen Epp (Altdorf, 7 Juni 2018))

Elisa Hipp wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Angel Sanchez lieferte die Fotos für den Gewinner des 1. Preises. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Matthias Stadler und Jost Auf der Maur. (Bild: Carmen Epp (Altdorf, 7 Juni 2018))

Auch in diesem Jahr haben sich wieder zahlreiche Journalistinnen und Journalisten für den Urner Medienpreis beworben. 37 Beiträge wurden eingereicht und von einer vierköpfigen Jury unter der Leitung von Othmar Kempf bewertet. Gestern wurden die Gewinner bekanntgegeben.

Vorher probierte sich Jury-Präsident Kempf in der Definition dessen, was eine gute Journalistin, einen guten Journalisten ausmacht. Über Zitate von George Orwell und Christoph Blocher kam Kempf in seiner Ansprache zum Schluss, dass ein guter Journalist «schreibt, was Sache ist», aber auch nicht Angst haben darf, zu stören, die Mächtigen zu hinterfragen. Ein guter Journalist solle «Informationen und Nachrichten sammeln, auswerten, prüfen, analysieren, visualisieren und sie verständlich, publikumsgerecht, gelegentlich auch unterhaltend und/oder kommentierend in die Öffentlichkeit bringen».

«Das Optimum aus der Geschichte herausgeholt»

Genau das hätten die diesjährigen Preisträger in ausserordentlichem Masse getan, so Kempf. Der mit 3000 Franken dotierte 1. Preis ging an den Artikel «Alles muss rauf», erschienen in der «Schweizer Familie» vom 21. Dezember 2017. Auf mehreren Seiten beschreibt der in Chur wohnhafte Reporter der «Schweizer Familie» Jost Auf der Maur die Erlebnisse von Familie Walker im Wildried ob Isenthal, bebildert vom Urner Fotografen Angel Sanchez. Die beiden haben die Familie über ein Jahr lang begleitet, dabei «einen tollen Job» gemacht und aus der Geschichte «das Optimum herausgeholt», so Kempf. Neben der Geschichte und der Aufmachung sei auch das Spiel mit dem Urner Dialekt gelungen.

Der mit 1000 Franken dotierte 2. Preis erhielt Elisa Hipp für «Zwischen erstaunten Blicken und grossem Lob», erschienen im «Urner Wochenblatt» vom 6. September 2017. Der Wahl-Urnerin aus dem Allgäu sei es gelungen, ein trockenes Thema – eine Studie zur Ausgangslage beim Vaterschaftsurlaub – «einzuurnern» und daraus eine breite, anschauliche Auslegeordnung zu machen.

LZ-Journalist berührt mit Reportage aus Bristen

«Sehr gutes journalistisches Handwerk» bewiesen habe auch der Gewinner des mit 500 Franken dotierten 3. Preises: Matthias Stadler mit seinem Artikel «Zwischen Lockerheit und Wut», erschienen am 8. März 2017 in der «Urner Zeitung». Der in Luzern wohnhafte und aus Brunnen stammende Journalist der «Luzerner Zeitung» hat das Dorf Bristen nach dem Erdrutsch besucht und die Situation dort «auf gelungene und berührende Art und Weise vermittelt», so Kempf.

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