Die Unterschächner halfen im Ernstfall aus

Ehrungen für viele Jahre Feuerwehrdienst sowie Beförderungen waren die Hauptthemen an der Generalversammlung.

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Der Kommandant mit den Geehrten; hinten von links: Hans Muheim, Kaspar Bissig, Ambros Baumann, Jakob Imholz, Markus Schuler, Adrian Imholz, Roland Rengli. Vorne von links: Gemeindevertreter Martin Huser und Präsident Patrik Arnold.

Der Kommandant mit den Geehrten; hinten von links: Hans Muheim, Kaspar Bissig, Ambros Baumann, Jakob Imholz, Markus Schuler, Adrian Imholz, Roland Rengli. Vorne von links: Gemeindevertreter Martin Huser und Präsident Patrik Arnold.

Bild: PD

(pd/ml) Vorgängig zur Generalversammlung vom vergangenen Samstag, 8. Februar, trugen die Unterschächner Feuerwehrleute traditionell das Feuer zum Gedenkgottesdienst in die Pfarrkirche. Die Messe wurde durch ein Ländlertrio um den ehemaligen Kommandanten Beat Herger musikalisch umrahmt. Im Anschluss durfte der Präsident Patrik Arnold rund 35 Personen zur 116. Generalversammlung willkommen heissen. Einen speziellen Willkommensgruss richtete er an den Ortspfarrer Stefan Schmitt, den Vertreter des Gemeinderates Matin Huser, den Delegierten des Samaritervereins Robert Herger sowie den SAC-Rettungsobmann Markus Schuler.

Neueintritte konnten im vergangenen Vereinsjahr keine verzeichnet werden, jedoch erlangten vier Mann den Übertritt in die Ehrenmitgliedschaft. Somit verzeichnet die Feuerwehr Unterschächen einen aktuellen Bestand von 58 aktiven Feuerwehrleuten, welche sich für das Gemeindewohl einsetzen. Kassier Lukas Arnold konnte einen erfolgreichen Kassenbericht vorweisen. Die grössten Einnahmequellen bilden das traditionelle Feuerwehrjassen sowie der Parkdienst.

Feuerwehr war nicht in Unterschächen im Einsatz

Kommandant Kobi Imholz blickte in seinem Jahresbericht auf ein ruhiges Jahr ohne gemeindeinternen Ernstfalleinsätze zurück. Lediglich zur Unterstützung der Partnerfeuerwehren wurde zu Ernstfällen ausgerückt. Diverse Personen absolvierten Aus- und Weiterbildungskurse. Ruedi Herger, André Bissig, Samuel Kempf und Roland Renggli absolvierten den Offiziersgrundkurs und wurden anlässlich der GV zu Offizieren befördert. Sechs Mannschafts- und drei Kaderübungen standen auf dem Programm. Anlässlich der Gefur-Übung wurde die Zusammenarbeit mit dem Samariterverein und der Alpinen Rettung erfolgreich geprobt. Der Kommandant war über die gute Beteiligung an den Übungen sehr erfreut und lobte die Mannschaft für die Disziplin und das aktive Mitmachen. Für den Parkdienst wurden wiederum etliche Stunden geleistet.

Für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst konnten Hans Muheim und Heinz Arnold geehrt werden. 25Jahre im Dienst der Feuerwehr standen Markus Schuler, Kaspar Bissig, Adrian Imholz und Ambros Baumann. In einer Laudatio würdigte der Kommandant ihre Arbeit und überreichte ihnen die Tafel der Ehrenmitgliedschaft. Der Präsident dankte den Geehrten und sprach von 100 Jahren Feuerwehrkompetenz, welche verloren geht. Der Gemeindevertreter überreichte den vier frischgebackenen Ehrenmitgliedern ein Präsent als Erinnerung.

Der Präsident durfte der Versammlung mitteilen, dass die Vorbereitungen zur geplanten Vereinsreise vom 16.und 17. Mai dieses Jahres bereits vorangeschritten sind und die Anmeldungen in den nächsten Tagen verschickt werden können.

Präsident hofft auf ein Jahr ohne Ernstfälle

Das traditionelle Feuerwehrjassen findet am Mittwoch, 20.Mai (vor Auffahrt), im Hotel Alpina statt. Ebenfalls beabsichtigt die Feuerwehr Unterschächen wiederum am Sandlochfest ihrer Patengemeinde teilzunehmen. Pfarrer Stefan Schmitt bedankte sich für den Dienst der Feuerwehr und wünschte der Mannschaft ein Jahr ohne Ernstfälle und Feuersbrunst. Im Anschluss an die GV offerierte er nebst den gesegneten Agatha-Ringen eine Kaffeerunde. Martin Huser überbrachte die Grüsse des Gemeinderates und dankte auch im Namen der Bevölkerung für den Einsatz und das Engagement der Feuerwehr. Robert Herger des Samaritervereins und der Markus Schuler Chef der SAC-Rettungsstation bedankten sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen. Mit der Hoffnung auf ein Vereinsjahr ohne Ernstfalleinsätze und dem Dank für das Engagement aller Beteiligten schloss Patrik Arnold die GV.