Der Verlust der Gemeinde Schattdorf ist kleiner als erwartet

Schattdorf schliesst zwar mit roten Zahlen, aber 1,1 Millionen besser als budgetiert. Die Steuereinnahmen sind rund 0,6 Millionen höher als im Vorjahr.

Markus Zwyssig
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Die Jahresrechnung der Einwohnergemeinde Schattdorf weist ein Minus von 83’000 Franken auf.

Die Jahresrechnung der Einwohnergemeinde Schattdorf weist ein Minus von 83’000 Franken auf.

Bild: Pius Amrein (2. Oktober 2019)

Die Rechnung 2019 der Einwohnergemeinde Schattdorf weist bei einem Aufwand von 17,4 Millionen und einem Ertrag von 17,3 Millionen einen ausgewiesenen Verlust von 83’000 Franken aus. Damit präsentieren sich die Zahlen um 1,1 Millionen besser als budgetiert.

Verbesserungen konnten hauptsächlich auf der Kostenseite erzielt werden. So fiel der Personalaufwand 110’000 Franken tiefer aus. Da für den Bereich Verkehr und Raumplanung eine Stelle noch nicht besetzt wurde, konnten 88’000 Franken eingespart werden. Zudem wurden Einsparungen bei den Überbrückungsrenten verzeichnet und verschiedene Weiterbildungen verschoben. Die höheren Lohnkosten bei den Lehrpersonen sind auf Krankheitsfälle zurückzuführen.

Der Sach- und übrige Betriebsaufwand beläuft sich auf 2,1 Millionen. Gegenüber dem Budget wurden 0,5 Millionen weniger ausgegeben. Durch tiefere Schülerzahlen konnten für Gelder an ausserkantonale Gemeinden sowie Heimkosten für Sonderschulen 68’000 Franken eingespart werden. Im Bereich Soziale Sicherheit haben die Kosten für die wirtschaftliche Hilfe von Privatpersonen abgenommen. Die Minderkosten betragen 300’000 Franken. Mitte Jahr sind mehrere Kesb-Massnahmen aufgehoben worden, was zu einem geringeren Aufwand von 110’000 Franken führte. Vom kantonalen Finanzausgleich erhielt Schattdorf für den Soziallastenausgleich höhere Beiträge. Dies erfolgte aufgrund der überproportionalen Kosten für die soziale Sicherheit in den Vorjahren. Die Verbesserung zum Budget beträgt 132’000 Franken.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die gesamten Steuereinnahmen um 0,6 Millionen Franken höher ausgefallen. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf etwas mehr als 2 Millionen Franken.