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Urner Wahlsystem: «Der Vorschlag stärkt die Mächtigen und schwächt die Kleinen»

Zur Abstimmung über das Wahlsystem des Urner Landrats

Das Wahlrecht ist eines der wichtigsten Grundrechte in der Schweiz. Dies darf nicht mit der Ausdehnung des Majorzsystems beschnitten werden. Wichtig ist bei Wahlen, dass die Stimme der Wahlberechtigten im ganzen Kanton möglichst gleich gewichtet wird. Das ist im Proporz mit dem Doppelten Pukelsheim der Fall. Das jetzt einige das Rad der Zeit zurückdrehen möchten, zeugt nicht wirklich von einem gut ausgebildeten Gerechtigkeitssinn. Das Mehrheitssystem kann die politischen Verhältnisse auch im Kanton Uri nicht genügend und nicht gerecht abdecken. Es stärkt die Mächtigen und schwächt die Kleinen. Ausserdem finden in Majorzgemeinden praktisch nie wirkliche, sondern meist stille Wahlen statt. Für die Wahlbeteiligung ist der Majorz darum pures Gift. Mein Wunsch ist es, dass im Kanton Uri lebendige statt stille Wahlen stattfinden und dass jede Stimme gleich viel zählt. Ich bin für einen Landrat mit ausgewogenen Machtverhältnissen. Darum sage ich zur vorgeschlagenen Änderung der Kantonsverfassung Nein!

Christoph Schillig, Landrat, Flüelen

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