Die Auflösung ist vom Tisch

Der Blasmusikverband Uri hat grosse Probleme und keine richtige Führung mehr. Nun fordern die Mitglieder, dass die Verbandsstrukturen schlanker werden müssen.

Drucken
Teilen
Der Musikverein Seedorf am 1. Blasmusikfestival in Altdorf. (Bild: Angel Sanchez/Neue UZ)

Der Musikverein Seedorf am 1. Blasmusikfestival in Altdorf. (Bild: Angel Sanchez/Neue UZ)

Die Mitglieder des Blasmusikverbands Uri stellten an der Delegiertenversammlung vom Samstag in Erstfeld die Weichen für die Zukunft. Denn der Verband kämpft mit grossen personellen Problemen. Seit gestern sind im siebenköpfigen Vorstand drei Sitze vakant. Der Verband steht nun sogar ohne richtige Führung da.

Obwohl seit längerer Zeit bekannt war, dass Präsidentin Annerose Furger, Vizepräsident Josef Ineichen und Sekretärin Annegret Furrer-Truttmann an der DV ihren Rücktritt bekannt geben werden, liessen sich in den zwanzig Sektionen keine Leute finden, welche diese Ämter übernehmen wollen.

«Wir haben alles Mögliche versucht», sagte Präsidentin Furger. «Doch genützt hat es nichts. Die intensive Suche und unsere Bemühungen waren vergebens.» Es sei einfach niemand mehr bereit, Zeit für ein solches Amt zu investieren.

Elias Bricker/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.