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Die Fans kamen sogar aus Solothurn

Gratis-Bier bei einem Tor der Schweizer lockte viele ins «Stiär Biär»-Zelt. Zum Teil nahmen die Gäste eine lange Reise auf sich. Auch beim Final herrschte gute Stimmung, es kamen aber bedeutend weniger Fussballfans.
Markus Zwyssig
Urs Wagner, Geschäftsführer von Stiär Biär, fieberte beim WM-Final mit rund 120 Fans mit. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 15. Juli 2018))

Urs Wagner, Geschäftsführer von Stiär Biär, fieberte beim WM-Final mit rund 120 Fans mit. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 15. Juli 2018))

König Fussball hat in den vergangenen Wochen die Urner kräftig auf Trab gehalten. Das WM-Finalspiel zwischen Frankreich und Kroatien war ein Quotenrenner. Kaum jemand, der das Spiel nicht mitverfolgte. Die Strassen in den Urner Dörfern schienen während dieser Zeit wie ausgestorben. Wer nicht zu hause schauen wollte, ging zu Freunden. Viele Restaurants zeigten die Spiele live.

Gute Stimmung herrschte auch im «Stiär Biär»-Zelt am Moosbadweg in Altdorf. Rund 120 Fussballfans fieberten beim WM-Final zwischen Frankreich und Kroatien mit. Es fanden aber schon mehr Leute den Weg ins Zelt: «Bei den Spielen der Schweizer waren doppelt so viele Fans hier», sagt Urs Wagner, Geschäftsführer bei «Stiär Biär». Mit ein Grund war wohl, dass die Fans ein Gratis-Bier erhielten, wenn die Schweizer ein Tor schossen.

Viele Besucher kamen auch von auswärts

Die Kunde vom Gratis-Bier zog weite Kreise. Sogar im «Blick» stand zu lesen, dass in Altdorf bei einem Tor der Schweizer gratis Bier ausgeschenkt werde. «Das war natürlich beste Werbung für uns», so Wagner. Es kamen sogar Fussballfans von auswärts ins «Stiär Biär»-Zelt. Nebst Urnern schauten sich auch Ob-, Nidwaldner, Schwyzer, Luzerner und Solothurner die Spiele an.

Nach dem Ausscheiden der Schweizer aus dem Turnier ging das Publikumsinteresse an den WM-Spielen aber zurück. «Weil wir nicht wussten, wie viele Leute kommen, war es nicht einfach zum Planen», so Wagner. Gut geschmeckt habe das neue Bier «Gotthard», welches während der WM degustiert werden konnte. «Wir haben jetzt das letzte Fass angestochen», so Wagner.

Am Sonntag wurden im Zelt sowohl die Tore der Franzosen als auch der Kroaten gefeiert. Die einen bekannten sich mit ihrem Outfit aber klar für ein Team. So auch jener Fussballfan, der sich ein Frankreich-T-Shirt angezogen hatte. «Zuerst war ich Fan des Schweizer Teams», verriet er. «Nach deren Ausscheiden musste ich eine neue Mannschaft finden.» Wie sich zeigte, hatte er keine schlechte Wahl getroffen.

Die Premiere mit dem WM-Zelt ist geglückt. Die Stimmung sei friedlich gewesen. «Ein einziges Mal haben wir ein bisschen zu lange gemacht», sagt Wagner und schmunzelt. Da sei er auch nicht mehr mit dem Auto nach Hause gefahren. Der Aufwand, für einen Monat ein Zelt zu stellen, war gross. «Doch es hat sich gelohnt. Wir konnten viele neue ‹Stiär Biär›-Freunde gewinnen.» Gibt es in vier Jahren wieder ein WM-Zelt? «Wenn die Schweiz mitspielt, sind wir sicher wieder dabei. Doch zuerst freuen wir uns auf die EM 2020», so Wagner.

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