Die Flüeler Beizenszene kriselt

Das Wirten wird immer weniger lukrativ. Das zeigt sich am Beispiel Flüelen. Dort sind einige Beizen im Wandel. Die Neue Urner Zeitung hat sich umgehört.

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Der Urnerhof ist zum Verkauf ausgeschrieben. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Urnerhof ist zum Verkauf ausgeschrieben. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Wer in Flüelen ein Feierabendbier geniessen will, hat die Qual der Wahl: Von der «Schützenstube» bis zum «Tourist» buhlen über 12 Restaurants, Bars und Hotels um die Gunst der Gäste. Bald allerdings könnte sich diese Auswahl massiv einschränken. Der «Hirschen» wurde verkauft und wird 18 Wohnungen weichen.

«Urnerhof»: Aufwand zu gross

Weitere Restaurants sind ebenfalls zum Verkauf ausgeschrieben. Eines davon ist der «Urnerhof». Theres und Arnold Siegrist haben nach 6 Jahren den Pachtvertrag aufgelöst. Im März 2014 ist Schluss. «Es ist ein grosser ‹Chrampf›, einen Betrieb zu führen», begründet  Theres Siegrist. Bisher konnten sie und ihr Mann auf die Unterstützung der Tochter und des Schwiegersohns zählen. Doch die sind  nun ins Ausland gezogen.

Bereits geschlossen ist das Café-Restaurant Gotthard. Derzeit wird ein neuer Pächter gesucht. Besitzer Klaus Herger teilte auf Anfrage mit, dass es bereits drei bis vier Interessenten gebe.

«Edelweiss»: ein Lichtblick

Gerüchte, wonach auch das Hotel Flüelerhof zum Verkauf stünde, stellten sich als falsch heraus. Besitzer Tony Koller: «Ich denke noch nicht ans Aufhören.» Der 72-jährige führt mit Frau Rita den «Flüelerhof Grill Rustico» nun seit 40 Jahren und steht noch immer täglich am Kochherd.

Auch in das Restaurant Edelweiss wird weiterhin investiert. In rund einem Monat soll es wiedereröffnet werden. Dies bestätigte Besitzer Klaus Herger.

Florian Arnold

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