Die Freiluftausstellung «Geschichtsreise» in Seelisberg sorgt international für Aufsehen

Seit 75 Tagen ist die «Geschichtsreise» in Seelisberg-Rütli in Betrieb. Der Trägerverein zieht eine sehr positive Bilanz. Dies unter anderem auch, weil international über die Ausstellung berichtet wird.

Christoph Näpflin
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Mit dem Abschluss der Herbstferienzeit hat die neue Freiluftausstellung in Seelisberg den ersten Besucheransturm fürs Erste überstanden. Der Verein Geschichtsreise Seelisberg, der sich nicht nur um die Erstellung und Finanzierung gekümmert hat, sondern auch für den Betrieb und Unterhalt verantwortlich zeichnet, zieht nach den ersten 75 Tagen eine sehr positive Bilanz. «Diese neue Freiluftausstellung ist in der aktuellen Coronasituation ein Glücksfall für Seelisberg. Sie ist bei vielen Gästen auf grosses Interesse gestossen», fasst Angela Schori vom Vereinsvorstand zusammen.

Auf Führungen entlang der «Geschichtsreise» in Seelisberg-Rütli gibt es noch weitere spannende Einblicke hinter die Kulisse.

Auf Führungen entlang der «Geschichtsreise» in Seelisberg-Rütli gibt es noch weitere spannende Einblicke hinter die Kulisse.

Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 9. Oktober 2020)

Da die «Geschichtsreise» in Seelisberg-Rütli auch im Winter offen bleibt, sind die Verantwortlichen froh, dass seit der Eröffnung vom 1. August keine technischen Probleme aufgetaucht sind und die Anlage immer bestens funktioniert hat. Die bevorstehende Winterzeit wird zeigen, ob alle technischen Einrichtungen Schnee und Kälte gewachsen sind und die Ausstellung genügend wintertauglich ist.

«Sqwiss» ergänzt die Ausstellung

Die «Geschichtsreise» in Seelisberg-Rütli verbindet die Aussicht von Seelisberg mit der Geschichte dem Ort, dem Rütli sowie dem Gotthardweg. «Dank der Freiluftausstellung bekommt die Aussicht und Landschaft eine ganz neue Bedeutung bei den Besuchern», ist Angela Schori überzeugt. «Der Blick auf den Urnersee und das Rütli, auf den Weg zum Gotthard sowie auf viele Originalorte aus der Tellsgeschichte erhalten dank der Informationen bei den 12 Posten der ‹Geschichtsreise› eine neue Bedeutung», erklärt Ursi Aschwanden, Präsidentin von Seelisberg Tourismus. Eine Ergänzung zu den Geschichten sind die Murmeltierlöcher der Gratis-Kultur-App «Sqwiss».

An einem der 12 Posten wird mit Kurzfilmen die Geschichte vom Rütli und dem Gotthardweg erzählt.

An einem der 12 Posten wird mit Kurzfilmen die Geschichte vom Rütli und dem Gotthardweg erzählt.

Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 9. Oktober 2020)

Grosses Medienecho über die Landesgrenzen hinaus

Dank der Bemühungen des Vereins Geschichtsreise Seelisberg und verschiedenen Partnern ist es gelungen, immer wieder Berichterstattungen über die Freiluftausstellung von Seelisberg zu platzieren. Über einen Rundgang mit Bahnjournalisten konnte etwa sogar in Mailand gelesen werden. «Das liegt daran, dass die neue Attraktion in Seelisberg auch in Italienisch zur Verfügung steht und die Oberitaliener sich für die Gründungsgeschichte der Schweiz interessieren», erklärt sich Angela Schori die Berichterstattung. Nebst verschiedenen Angeboten für Einzelgäste, bietet der Verein Führungen an, welche einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und noch weitere Geschichten entdecken lassen.

Die Freiluftausstellung ist täglich und das ganze Jahr frei zugänglich.

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