Die Gemeindeversammlung Seedorf kann mit Schutzkonzept stattfinden

Umsetzung der Fusion, Wegfall der Schiffsstation und Sanierungen: Das sind Traktanden der Seedorfer Gemeindeversammlung vom 18. Juni.

Drucken
Teilen

(mah) Die Offene Dorfgemeinde Seedorf findet am 18. Juni in der Mehrzweckhalle statt. Aufgrund der aktuellen Weisungen des Bundesrats sind Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen wieder erlaubt. Wie die Gemeinde Seedorf mitteilt, habe sich der Gemeinderat deshalb dazu entschieden, die Versammlung in der Mehrzweckhalle durchzuführen, weil so alle geltenden Vorschriften eingehalten werden können. Die teilnehmenden Personen werden aber gebeten, frühzeitig zu erscheinen, um einen gestaffelten Einlass zu ermöglichen. Ausserdem sollen Personen mit Krankheitssymptomen von der Versammlung fernbleiben.

An der Offenen Dorfgemeinde Seedorf soll die Umsetzung der Fusion Seedorf-Bauen diskutiert werden. Weiter wird die Bevölkerung über die Sanierung der Mietwohnung an der Dorfstrasse 130 und über die Altlastenuntersuchung des Areals «Emil Gisler AG» orientiert. Traktandiert ist ausserdem der Wegfall der Schiffsstation in Seedorf ab dem nächsten Jahr.

«Erfreuliches Rechnungsergebnis» ermöglicht Vorfinanzierung

Die Verwaltungsrechnung 2019 der Einwohnergemeinde Seedorf ist ein weiteres Traktandum: Die Gemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 632'885 Franken ab, das Budget rechnete aber mit einem Aufwandüberschuss von 188'400 Franken. Hauptverantwortlich für das wesentlich bessere Resultat seien höhere Steuereinnahmen bei den natürlichen und auch bei den juristischen Personen: Hier konnten insgesamt rund 583'000 Franken mehr generiert werden, als erwartet wurde.

Auf der anderen Seite habe sich die Aufwandsseite in einigen Bereichen auf einem historisch tiefen Niveau befunden, wie die Gemeinde mitteilt. Das Sanierungsprojekt in der Mehrzweckhalle, beispielsweise, für welches 272'000 Franken budgetiert wurde, musste auf 2020 verschoben werden. Mit dem erfreulichen Rechnungsergebnis würden nun Erneuerungsarbeiten im Bereich der «Unteren Feldgasse» vorfinanziert werden, welche für 2020 vorgesehen seien.