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Bike: Der Namen Tresch steht zuoberst

Im Selderboden in Silenen holen sich Melanie und Patrick Tresch in ihren Kategorien den Titel.
Josef Mulle
Melanie Tresch fährt im Selderboden dem Sieg entgegen. (Bild: Josef Mulle, Silenen, 7. September 2019)

Melanie Tresch fährt im Selderboden dem Sieg entgegen. (Bild: Josef Mulle, Silenen, 7. September 2019)

Mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das 17. Cross-Country-Race – ausgetragen am vergangenen Samstag im Gebiet Selderboden Silenen – sehr gut besetzt. «Einziger Wermutstropfen ist das Fehlen der Urner Vorzeigeathleten Linda und Reto Indergand sowie Fabio Püntener, die am Weltcupfinale in den USA im Einsatz stehen», so OK-Präsident Walti Tresch, der mit seinem 20-köpfigen Helferteam den Anlass organisierte.

Wegen der Sperrung der Axenstrasse fehlten auch Teilnehmer aus Schwyz, hingegen schickten die beiden Radsporthochburgen Pfaffnau und Cham Hagendorn schlagkräftige Nachwuchsteams nach Silenen. Schliesslich hatte auch Petrus noch ein Einsehen mit den Organisatoren der IG Radsport Uri, denn mit Rennbeginn schloss er die Regenschleusen, und liess das Renngelände Selderboden zeitweilig gar mit etwas Sonne bescheinen.

Durchwegs Favoritensiege beim Nachwuchs

Die Veranstaltung in Silenen zählte in den Schülerkategorien zu den Urner Schulsportmeisterschaften, und auch die Titel und Medaillen der Bike-Kantonalmeister wurden im Selderboden vergeben. Der Seriensieger dieser Saison, Mattia Frei (VMC Erstfeld), liess sich den Titel bei den Soft Knaben nicht nehmen und gewann sicher vor Ben Walker und Julian Tresch.

In der Kategorie Cross Mädchen ging der Titel an Elina Tresch (Erstfeld), die den Tagessieg aber einem Mädchen mit Urner Wurzeln, Leia am Rhyn (Cham Hagendorn), überlassen musste. Bei den Knaben holte sich Livio Gerig Tagessieg und Kantonalmeistertitel, Chris Furrer und Andres Wicki komplettierten schliesslich das Meisterpodest.

Eine Klasse für sich war einmal mehr Elena Frei vom VMC Erstfeld. Ihre gefahrene Zeit in der Rock-Kategorie reichte als Bestmarke sowohl bei den Mädchen als auch bei den Knaben. Jill Nietlisbach und Giorgia Restivo vervollständigten das Podest bei den Mädchen, während bei den Knaben Augusto Restivo und Corsin Schuler Gold und Silber einheimsten. Aline Epp (VMC Silenen) fuhr in der Kategorie Mega die drittschnellste Zeit hinter den beiden Gästen Leon Fischer (Schötz) und Joel Blum (Pfaffnau) und gewann damit die beiden Titel im Urner Wettbewerb. Aaron Zberg und Josias Wicki liessen sich derweil bei den Knaben Gold und Silber umhängen.

Überraschung im Eliterennen

Spannend verlief das Rennen der Elitekategorien, denn es musste zuerst ein Zeitfahren (eine Runde) absolviert werden. Entsprechend den gefahrenen Zeiten wurde dann zum Handicap-Rennen über sieben Runden gestartet. Das Rennen gegen die Uhr gewann Patrick Tresch vor dem Junior Roman Zberg und dem stark auftretenden Nik Küttel aus der jüngsten Kategorie (Hard) in diesem Feld. Bei den Frauen war es Melanie Tresch, die sich dem Ansturm der Nachwuchsfahrerinnen Delia Da Mocogno (VMC Silenen)und Lorena Leu (VMC Erstfeld) noch einmal erwehren konnte.

Im Handicap-Rennen, bei dem sieben Runden gefordert waren, siegte überraschend Bernhard Furger aus der Fun-Kategorie. Der ehemalige Elitefahrer und heutige Triathlet trotzte der Aufholjagd von Patrick Tresch und konnte sich mit dem Sieg vom Platz 10 (Zeitfahren) auf den 4. Gesamtrang verbessern. Roman Zberg musste beim Handicap Nik Küttel den Vortritt lassen, sicherte sich aber die Silbermedaille dank seiner besseren Klassierung im Zeitfahren. Nik Küttel wurde für seine guten Leistungen in beiden Disziplinen mit der Bronzemedaille belohnt. Den Titel und damit die Goldmedaille als Urner Meister liess sich aber Patrick Tresch umhängen, der damit auch den Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigte.

Bei den Frauen war auch im Handicap-Rennen Melanie Tresch die Schnellste und gewann schliesslich Gold vor Delia Da Mocogno und Lorena Leu. Im Team-Wettkampf, der in diesem Jahr wieder ins Programm aufgenommen wurde, siegte das Team «Miggä», in der Zusammensetzung von Nik Küttel, Alessio Furrer und Silvan Gisler.

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