Urner Velofahrer auf einer zweitägigen Tour: «Die Hitze als steter Begleiter»

Die diesjährige Zwei-Tages-Tour des VMC Schattdorf vom 8. und 9. August führte über zwei Pässe, für einige wenige sogar über drei . Das Wetter hätte an diesem Wochenendenicht besser sein können: Sonne satt von Anfang bis Ende!

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Sonnengebräunt und gutgelaunt posierte die Gruppe der Veloklubs Schattdorf und Bürglen beim Etappenziel in Campra.

Sonnengebräunt und gutgelaunt posierte die Gruppe der Veloklubs Schattdorf und Bürglen beim Etappenziel in Campra.

Bild: PD

(pd/sez) Am Samstagmorgen machten sich 23 Velofahrerinnen und Velofahrer sowie vier Mitglieder, welche das Begleitteam bildeten, der Veloclubs Schattdorf und Bürglen zur traditionellen Zwei-Tages-Tour auf. Sie war durch je ein Mitglied beider Vereine sehr gut organisiert und geplant worden.

Einige Radsportfreunde starteten bereits in den frühen Morgenstunden, um zuerst noch den Gotthardpass zu meistern. Aus diesem Grund war dieses Jahr der gemeinsame Startpunkt eher Airolo statt Schattdorf.

Fahrtwind, Aussicht und kühlende Brunnen

Nach einer kurzen Stärkung sowie der Begrüssung aller durch das OK führte unser Weg zuerst rund 40 Kilometer hinunter bis Biasca. Von dort wurde auf Nebenstrassen der Aufstieg Richtung Lukmanierpass in Angriff genommen. Jeder genoss während der Fahrt Richtung Campra die schöne Gegend und war dankbar, wenn ein Brunnen auftauchte, an dem man sich kurz abkühlen konnte. Ebenso froh war man, wenn am Strassenrand eines unserer Begleitfahrzeuge wartete, um sich zu verpflegen. Am späten Nachmittag erreichten alle nach einer Fahrzeit von ca. 7 bzw. 8 Stunden und rund 100 bzw. 125 Kilometern dann unsere Unterkunft in Campra, ca. 9 Kilometer unterhalb der Passhöhe. Vor dem Zimmerbezug und dem gemeinsamen Nachtessen wurde auf der Terrasse noch mit einem wohlverdienten kühlen Getränk auf den ersten Tag angestossen.

Am zweiten Tag begrüsste das Bleniotal die Radfahrer wieder mit strahlendem Sonnenschein. Unter diesen herrlichen Bedingungen freuten sich alle auf die Weiterfahrt. Nach der Ankunft auf dem Lukmanierpass (1920 m ü. M.) folgte die lange Abfahrt ins Bündnerland. In Disentis wurden kurz die leeren Bidons gefüllt, bevor es dann Richtung Oberalppass weiterging. In Rueras wurde noch einmal eine längere Pause eingelegt, um gemeinsam Mittag zu essen und sich zu stärken. Nach einem schweisstreibenden Aufstieg auf den Oberalppass (2046 m ü. M.) wurden alle Fahrer vom Betreuerteam empfangen, das bei diesen Temperaturen für alle äusserst wichtig ist und ohne welches eine solche Leistung nicht möglich wäre. Zum Abschluss erfolgte noch die 44 Kilometer lange Heimfahrt bis Schattdorf.

Nach rund 95 Kilometern und 6 Stunden Fahrzeit konnten sich alle wohlbehalten und gesund in Schattdorf voneinander verabschieden.