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Die Ressource Wasser schützen

Ernst Bromeis wurde gestern in sein Ehrenamt als Leuchtturmwärter 2018 eingesetzt. Er appellierte an den gesunden Menschenverstand im Umgang mit Wasser.
red
Der gestern eingesetzte Leuchtturmwärter Ernst Bromeis vor dem neuen Wahrzeichen auf dem Oberalppass. (Bild: PD (Oberalppass, 31. Mai 2018))

Der gestern eingesetzte Leuchtturmwärter Ernst Bromeis vor dem neuen Wahrzeichen auf dem Oberalppass. (Bild: PD (Oberalppass, 31. Mai 2018))

Mit einem flammenden Appell hat der Bündner Wasserbotschafter und Expeditionsschwimmer Ernst Bromeis anlässlich seiner Einsetzung als Leuchtturmwärter 2018 auf dem Oberalppass zu mehr Zurückhaltung und Vernunft im Umgang mit der endlichen Ressource Wasser aufgefordert. «Vieles verschwimmt, wird unklar, scheint uns zu entgleiten und davonzuschwimmen», sagte er. «Werte lösen sich auf und müssen neu definiert oder wiederentdeckt werden. Und dies geht am Besten am Ursprung des Ganzen, am Ursprung des Lebens – an den Quellen.»

An der Medienkonferenz stand das Referat «Die grosse Schneeschmelze» von Ernst Bromeis im Zentrum – für ihn «eine Metapher, die aufzeigt, dass gerade auch in unserer Zeit alles schmilzt, fluid wird und uns zu neuen Ufern aufbrechen lässt».

Zwei Ausstellungen sind eröffnet worden

Anschliessend wurden auf dem Oberalppass zwei Ausstellungen eröffnet, die eng mit den Aktivitäten des Wasserbotschafters und Expeditionsschwimmers verbunden sind. Im Infocenter Rheinquelle, das vorübergehend in «Das blaue Wunder» umbenannt wird, zeigt die Ausstellung «200 Seen im Kanton Graubünden» eine grössere Anzahl unterschiedlichster Gegenstände, die Ernst Bromeis nach dem Durchschwimmen der rund 200 Seen seines Heimatkantons Graubünden gesammelt hat: Karten, Fotografien, Ablaufpläne und 200 Flaschen mit dem jeweiligen Original-Seewasser.

Der Leuchtturm Rheinquelle, wo während des vergangenen Jahres die Kinderzeichnungen des letztjährigen Malwettbewerbes mit Ted Scapa zu sehen waren, ist Plattform für zwölf grossformatige Fotografien. «Von der Quelle zur Mündung – der Rheinschwimmer Ernst Bromeis»: So nennt sich die Ausstellung mit den eindrücklichen Impressionen über das Rhein-Abenteuer von der Quelle zur Mündung.

Jedermann kann Schlüssel erwerben

Beide Ausstellungen werden bis im Sommer 2019 zu sehen sein. Der Leuchtturm Rheinquelle ist allerdings nur mit dem Roten Leuchtturmschlüssel zu besuchen, den jedermann erwerben kann. Spenden ab 100 Franken an die gemeinnützige Stiftung Leuchtturm Rheinquelle werden mit einer exklusiven Leuchtturm-Schlüsselbox mit Bildbroschüre und Schlüssel verdankt. Der Schlüssel ermöglicht jederzeit (im Winter eingeschränkt) den Zugang zum Leuchtturm Rheinquelle auf dem Oberalppass.

Hinweis

Stiftung Leuchtturm Rheinquelle, Oberalppass, Postfach 42, 7188 Sedrun; Banca Raiffeisen Surselva, 7130 Ilanz (IBAN: CH66 8107 3000 0054 0592 9)

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