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Die Sanierung der «Alten Post» ist auf Kurs

Im Gemeinderat kommt es zu einem Wechsel. Mitglied Simon Kempf soll das Amt des Vizepräsidenten von Robert Aschwanden übernehmen, der seine Demission eingereicht hat. Beim Budget 2019 wird ein Minus prognostiziert.
Philipp Zurfluh
Im Frühsommer 2019 soll die Sanierung der «Alten Post» abgeschlossen sein. (Bild: Urs Hanhart, Bauen, 12. November 2018)

Im Frühsommer 2019 soll die Sanierung der «Alten Post» abgeschlossen sein. (Bild: Urs Hanhart, Bauen, 12. November 2018)

2019 wird Bauen rote Zahlen schreiben. Dies geht aus dem Budget hervor, über das die Gemeindeversammlung am Montag, 19. November, befindet. Bei einem Gesamtaufwand von 638'000 Franken und einem Gesamtertrag von 630'600 Franken sieht das Budget 2019 einen Aufwandüberschuss von 7'700 Franken vor.

Auf der Ertragsseite geht die Gemeinde im nächsten Jahr von stabilen Steuererträgen aus. Es wird mit Steuereinnahmen der natürlichen Personen von 366'000 Franken gerechnet. Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss bei 100 Prozent zu belassen. Für 2019 sind keine Investitionen vorgesehen. Wie es in den nächsten Jahren finanziell um die Gemeinde steht, hange von vielen Faktoren ab, welche nicht vorhersehbar seien, erklärt die Bauener Ratsschreiberin Nicole Arnold. «Ein Vorteil einer Gemeindefusion mit Seedorf wäre die finanzielle Stabilität, welche gewonnen wird.»

Simon Kempf kandidiert als Vizepräsident

Im Gemeinderat kommt es zu einer Rochade. Das Mitglied Simon Kempf wird als Nachfolger von Vizepräsident Robert Aschwanden vorgeschlagen, der auf Ende Jahr demissioniert. Laut der Ratsschreiberin ist bereits ein Ersatz gefunden worden. Allerdings wird der Name erst an der Gemeindeversammlung bekannt gegeben.

Traktandiert an der Gemeindeversammlung ist der Abschlussbericht über das Projekt Neubau Wasserreservoir. Bauingenieur und Projektleiter Arthur Zwyssig präsentiert die Schlussabrechnung. Das Wasserreservoir im Walchtrig (50m3) genügte nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Deshalb wurde ein neues mit einer Kapazität von 100m3 gebaut. Vor zwei Jahren wurde für das Bauvorhaben ein Kredit von 540'000 Franken gutgeheissen.

Im Frühsommer 2019 soll Sanierung vollzogen sein

Zudem wird an der Versammlung über den Stand der Sanierungsarbeiten des gemeindeeigenen Hauses Alte Post orientiert. Im Mai 2018 starteten die Arbeiten. Zwischenzeitlich sind die Sanierung der Bergmauer, die Baumeisterarbeiten im Sockelgeschoss mit dem Werkleitungsbau, grosse Teile der Arbeiten zur Tragkonstruktion und die Rohbauinstallationen Sanitär abgeschlossen.

Wie aus dem Bericht der Gemeinde hervorgeht, verlaufen die Arbeiten planmässig. Die Kommission ist zuversichtlich, dass mit dem Abschluss der Bauphase im Frühsommer 2019 gerechnet werden kann.

Die Gemeinde ist nach wie vor auf der Suche nach finanzieller Unterstützung: «Leider haben sich die Rückmeldungen auf das Schreiben für Unterstützungsbeiträge bei Stiftungen, Institutionen und Gemeinden nicht verbessert», heisst es im Bericht. Man sei aber weiterhin bestrebt, noch Unterstützungsbeiträge zu generieren.

Realisiert werden drei Wohnungen

Vor zwei Jahren haben die Kommission Land und Liegenschaft sowie der Gemeinderat einen Kredit von 1,5 Millionen Franken für die Sanierung des gemeindeeigenen und unter Denkmalschutz stehenden Hauses Alte Post beantragt. Mit 46 Ja zu 4 Nein wurde dem Kredit zugestimmt. Realisiert werden je eine 3 1/2-, 4 1/2- und 5 1/2-Zimmer-Wohnung.

2021 könnte fusioniert werden

Orientiert wird an der Gemeindeversammlung unter anderem über die Fusionsabklärungen mit der Gemeinde Seedorf. «Bis Ende November erfolgt eine Beurteilung der vorgeschlagenen Lösungen durch die Gemeinderäte von Bauen und Seedorf», heisst es in der Botschaft zur Gemeindeversammlung. Sollten die Gemeinderäte zum Schluss kommen, dass die Lösungen den richtigen Weg aufzeigen, kann es zu Verhandlungen mit dem Kanton über einen finanziellen Beitrag an die Fusion kommen.
Erste Gespräche mit dem Kanton haben bereits stattgefunden. «Da es sich bei diesem Fusionsprojekt um eine Premiere für den Kanton Uri handelt, müssen die Abläufe und Entscheidungsprozesse erst kantonsintern geklärt werden», schreibt der Gemeinderat.

Der kantonale Beitrag muss vom Landrat gesprochen werden.
Im Frühjahr 2019 wird die Bevölkerung über die Ergebnisse der Abklärungen und spätestens im Sommer 2019 über die Verhandlungen mit dem Kanton informiert. Dazu werden öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Falls die Gemeinderäte die Lösungen als positiv auffassen und der Beitrag des Kantons aus Sicht der Gemeinden angemessen ist, findet Ende 2019 in beiden Gemeinden eine Volksabstimmung statt. Die Fusion von Seedorf und Bauen kann aus heutiger Sicht auf den 1. Januar 2021 vollzogen werden.

Die Gemeindeversammlung findet am Montag, 19. November, 20 Uhr, im Mehrzweckgebäude in Bauen statt.

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