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Die Schneeräumung auf dem Gotthardpass läuft auf Hochtouren

Der Frühling ist längst da, doch auf dem Gotthardpass liegt noch jede Menge Schnee. Jetzt bahnen sich die Schneefräsen durch den Schnee – unter erschwerten Bedingungen.

René Meier
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Die Räumungsarbeiten am Gotthardpass (2108 Meter über Meer) sind in diesen Tagen in vollem Gang. Die Fräsen bahnen sich einen Weg durch den meterhohen Schnee, der auf der Strasse Richtung Passhöhe liegt. 

Werner Gnos mit einem GPS-Vermessungsgerät bei den Schneeräumungsarbeiten auf dem Gotthardpass. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
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Die Schneefräsen bahnen sich einen Weg in Richtung Gotthardpass auf 2108 Meter über Meer. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
Blick auf die verschneite Tremola. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
Die Strasse soll frühestens am 17. Mai wieder für den Verkehr freigegeben werden. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
Meterhoch türmen sich die Schneemassen vor einer Galerie. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)
(Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)

Werner Gnos mit einem GPS-Vermessungsgerät bei den Schneeräumungsarbeiten auf dem Gotthardpass. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 6. Mai 2019)

Die Arbeiten am Gotthard, die unter der Leitung des Amts für Betrieb Nationalstrassen (AfBN) stehen, haben am 16. April begonnen. Garstige Bedingungen mit starkem Föhn, Nebel und Niederschlägen behinderten die Arbeit, sodass diese in den vergangenen Tagen immer wieder eingestellt werden mussten. «Der Schnee ist hartgepresst und brachte die Maschinen an ihre Leistungsgrenzen. Wir kommen nur schleppend voran», schreibt das AfBN. Die Räumungsarbeiten am Gotthard dauern je nach Witterung und Schneemenge zwischen vier bis sechs Wochen. Der Gotthardpass dürfte frühestens am 17. Mai befahrbar sein.

Auch vom Süden her laufen die Schneeräumungsarbeiten Richtung Gotthardpasshöhe. Die Südmannschaft kämpfe ebenfalls mit schwierigen Schneeverhältnissen und komme nur langsam vorwärts. Die Schneeverfrachtungen seien gross. Beispielsweise sei die Schneemauer oberhalb der Galerie Fieud rund 13 Meter hoch. 

Als erster Urner Pass wurde der Oberalp vergangene Woche nach der Wintersperre wieder geöffnet. Er ist derzeit jedoch wegen Lawinengefahr wieder geschlossen. Auch an den übrigen Urner Pässen dauern die Räumungsarbeiten an. Wie am Gotthard wird auch am Klausenpass die Öffnung auf den 17. Mai angestrebt. Der Furkapass wird nicht vor dem 7. Juni durchgehend befahrbar sein, am Sustenpass, wo laut Angaben der Urner Baudirektion die mächtigsten Schneewände stehen, dauert die Wintersperre voraussichtlich bis Mitte Juni.