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Die SP Uri will eine Initiative lancieren

Am Parteitag vom Donnerstagabend in Altdorf wurden die Parolen für die Abstimmung vom 10. Juni gefasst. Zudem wurde über höhere Familienzulagen diskutiert. Die Partei will nun aktiv werden.
Markus Zwyssig
Alt Landrat Thomas Huwyler nimmt neu in der SP-Geschäftsleitung Einsitz. Bild: PD

Alt Landrat Thomas Huwyler nimmt neu in der SP-Geschäftsleitung Einsitz. Bild: PD

Die SP Uri will sich für höhere Familienzulagen einsetzen. Am Parteitag am Donnerstagabend in Altdorf beschlossen die Genossinnen und Genossen einstimmig, eine kantonale Initiative zu lancieren. In Uri liegen die Kinderzulagen heute bei 200 Franken. Die SP möchte diese erhöhen. Die Ausbildungszulagen, die bei 250 Franken liegen, sollen ebenfalls angepasst werden. Wie stark die Beträge angehoben werden sollen, will man noch im Detail ausarbeiten. Walter Infanger von der SP-Geschäftsleitung zeigte auf, dass die Familienzulagen in Uri auf dem absoluten Bundesminimum seien. «Im Kanton Uri herrscht Nachholbedarf, was die staatliche Unterstützung für Familien betrifft.»

Einmal Ja und einmal Nein

Beschlossen wurden die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 10. Juni. Alt Landrat Toni Moser (Bürglen) zeigte Sympathien für die Vollgeld-Initiative. Die Schweiz könne aber einen Wechsel alleine nicht umsetzen. Die Mitglieder der SP beschlossen die Ablehnung (13 Nein, 8 Ja und 2 Enthaltungen). Zum Geldspielgesetz referierten Dimitri Moretti (pro) und Niklas Joos (kontra). Die Mitglieder entschieden sich mit 15 zu 8 Stimmen (2 Enthaltungen) für die Ja-Parole.

Thomas Huwyler wird nach dem Rücktritt als Landrat in der Geschäftsleitung der SP mitmachen. Soraya Sägesser ist neu als Vertreterin der Juso Uri dabei. Aus der Geschäftsleitung tritt Rebekka Wyler zurück. Sie ist zur Co-Generalsekretärin der SP Schweiz gewählt worden. Niklas Joos und Niki Brunner verlassen die Geschäftsleitung ebenfalls.

Urner Parteispiegel

Diese Parolen haben die Urner Parteien für die Abstimmung vom 10. Juni gefasst.
Partei Vollgeld-Initiative Geldspielgesetz
CVP Nein Ja
SVP Nein Nein
FDP Nein Ja
SP Nein Ja

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