Die Texaid macht keine Geschenke

Bedürftige müssen für sämtliche Kleider der Texaid zahlen. Nun muss sich die Firma mit Sitz in Schattdorf dafür rechtfertigen.

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Marlene Micaletto sortiert in Schattdorf alte Kleider anhand ihrer Qualität. (Archivbild Neue UZ)

Marlene Micaletto sortiert in Schattdorf alte Kleider anhand ihrer Qualität. (Archivbild Neue UZ)

Recherchen der Sendung «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens zeigten aber, dass die Ware, die zum Teil in Schattdorf sortiert wird, nicht unbedingt bei Bedürftigen landet, sondern bei geschäftstüchtigen Händlern.

Unsere Zeitung hat Texaid-Mediensprecherin Lilly Sulzbacher mit diesem Vorwurf konfrontiert. «Wir haben nie gesagt, dass wir die Kleider an arme Leute verschenken», sagt Sulzbacher. Die Kleider würden relativ günstig an Bedürftige in armen Ländern verkauft. «Das machen wir seit bald dreissig Jahren so», betont Sulzbacher. «Wir weisen auch immer wieder darauf hin.» Denn die Kleidersammlung, der Transport und die Sortierung würden Kosten verursachen.

Elias Bricker/ks

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