Disqualifizierte Züchter machen eigene Viehschau

Die Urner Braunviehzüchter präsentierten in Altdorf an der kantonalen Viehausstellung ihre 530 schönsten Rinder, Kühe und Stiere. Doch eine Viehausstellung in Bürglen wurde ebenfalls interessiert besucht.

Drucken
Teilen
Rinder an der Viehschau im Stall Waldi in Bürglen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Rinder an der Viehschau im Stall Waldi in Bürglen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Das kam Publikum in Scharen. Für Gesprächsstoff sorgten aber nicht nur die aufgeführten Tiere, sondern eine national erfolgreiche Züchterfamilie aus Bürglen und deren Rinder, die gar nicht anwesend waren.

Denn Viehzüchter Bärti Gisler organisierte eine eigene Ausstellung, in ihrem Stall im Waldi hoch ob Bürglen. Dabei waren die schönsten 26 Rinder des Schau-Teams Gisler-Pfulg zu bestaunen. Das Team besteht aus der Familie Gisler und der Familie von Willi Pfulg aus Romoos. Sie nehmen zusammen an nationalen Viehausstellungen teil und räumen regelmässig ab - so auch im vergangenen Jahr an der Olma.

Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
17 Bilder
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZ

Bild: Urs Hanhart/Neue UZ

Grund für Gislers Abwesenheit an der Urner Viehschau: Die Familie darf drei Jahre lang nicht mehr an der kantonalen Ausstellung teilnehmen. Denn 2010 kam es auf dem Festgelände in Altdorf zu einem Zwischenfall, der schweizweit für Schlagzeilen sorgte. Die Familie Gisler wurde damals disqualifiziert, weil sie angeblich ihre Tiere trotz Verbot gestylt hätte. Die Bürgler Bergbauern bestreiten das aber. Als Bärti Gisler von der Disqualifikation erfuhr, kam es zu einem Gerangel zwischen ihm und OK-Präsident Markus Baumann.

Elias Bricker/kst

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>