DOPINGVORWÜRFE: Das Rätselraten um Ex-Radprofi Markus Zberg

War Markus Zberg ein Doping­kunde? Der Ex- Profi und sein Umfeld hüllen sich in Schweigen. In der Urner Radszene geniesst er nach wie vor Kredit.

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Markus Zberg (blaues Trikot) 2005 an der Tour de Suisse. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Markus Zberg (blaues Trikot) 2005 an der Tour de Suisse. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Als Markus Zberg im August seine Karriere nach einem schweren Sturz beendete, hat die Radwelt mit Bedauern reagiert. «Es ist schade, Markus ist ein vorbildlicher Profi», sagte Andy Rihs, Hauptsponsor von Zbergs BMC Racing Team.

Vor Tagen wurde aber bekannt, dass das Wiener Bundeskriminalamt (BKA) gegen Zberg wegen Dopings ermittelt. Zberg, WM-Zweiter und Schweizer Meister, ist auf Tauchstation gegangen und hat einen Anwalt eingeschaltet.

Auch sein Umfeld schweigt. «Markus Zberg ist ein Klubmitglied, das unseren Respekt verdient», sagt Peter Püntener, Präsident des VMC Silenen. In Urner Radsportkreisen hat man sich ob der Anschuldigungen ungläubig die Augen gerieben. Es wäre der erste Dopingfall eines Radprofis in Uri. Für Markus Zberg spricht: Zeit seiner aktiven Laufbahn ist er nie mit Doping-Anschuldigungen konfrontiert worden.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.