DORFGEMEINDE: Hospental schreibt schwarze Zahlen

Rund 20 Stimmberechtigte haben am Freitag den Rechnungsabschluss 2016 der Gemeinde Hospental gutgeheissen.

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Blick in die Gemeinde Hospental im Kanton Uri Anfang Jahres. (Bild: Corinne Glanzmann (Hospental, 24. Januar 2017))

Blick in die Gemeinde Hospental im Kanton Uri Anfang Jahres. (Bild: Corinne Glanzmann (Hospental, 24. Januar 2017))

20 Stimmberechtigte beteiligten sich am Freitag an der Offenen Dorfgemeinde im Mehrzweckgebäude in Hospental. Sie stand unter dem Vorsitz von Gemeindepräsident Beda Regli. Gemeindekassier Daniel Christen orientierte die Hospentaler über den Rechnungsabschluss 2016 der Einwohnergemeinde. Bei Einnahmen von rund 750000 Franken resultierte ein Mehrertrag von 150000 Franken. Die Rechnung 2016 wurde oppositionslos gutgeheissen.

Ebenfalls genehmigt wurde ein Kredit von 12000 Franken für die Erneuerung der Homepage der Gemeinde. «Der bisherige Internetauftritt unserer Gemeinde war veraltet», sagte Beda Regli. «Zudem konnten wir die Homepage nicht selber bewirtschaften.» Nun sollen diese Mängel behoben werden. Dank des Govis-Systems, das auch von der Gemeinde Andermatt benützt wird, können neue Inhalte und Seiten künftig auf einfachste Art und Weise komplett eigenständig auf der Gemeinde-Website veröffentlicht werden.

Seniorenzentrum ist auf Kurs

Wie an der Gemeindeversammlung orientiert wurde, läuft der Bau des Seniorenzentrums Andermatt gemäss Terminplan. Der Rohbau des Gebäudes soll bis Ende 2017 fertiggestellt sein, der Ausbau Ende Juni 2018, damit die Räumlichkeiten des Seniorenzentrums im Oktober/November 2018 bezogen werden können.

Bereits geöffnet ist das Gesundheitszentrum. Dort befinden sich eine Arzt-, eine Zahnarzt- und eine Physiotherapie­praxis, die Spitex Uri, die Hörmittelzentrale, der Rettungsdienst des Kantonsspitals sowie eine Kindertagesstätte, die durchschnittlich von acht bis zehn Kindern besucht wird. 60 Quadratmeter sind noch zu vergeben.

Carmen Bundi wird per Ende Jahr als Vertreterin der Gemeinde Hospental aus der Geschäftsleitungsstelle der Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH ausscheiden. In der Zwischenzeit ist das Anforderungsprofil für diese Tätigkeit erarbeitet worden, um die Stelle per 1. Januar 2018 wieder mit einer qualifizierten Person besetzen zu können.

An der Kirchgemeindeversammlung wurde schliesslich ausführlich über die laufende Sanierung des ehemaligen Schulhauses diskutiert, das im Besitz der Kirchgemeinde ist. (bar)