Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Interview

«Dorfleben wird Herausforderung»

Der Altdorfer Gemeinde-Vizepräsident Peter von Rotz ist vor Kurzem verstorben. Als dessen Ersatz kandidiert nun alt Landratspräsidentin Marlies Rieder (CVP). Nach ihrer Wahl würde sie direkt das Vizepräsidium übernehmen.
Florian Arnold
Marlies Rieder, kandidiert für den Gemeinderat Altdorf (Bild: PD)

Marlies Rieder, kandidiert für den Gemeinderat Altdorf (Bild: PD)

Marlies Rieder, als Landratspräsidentin waren Sie die «höchste Urnerin». Wieso wollen Sie es nun nochmals wissen?

Vor zwei Jahren habe ich das Landratsmandat abgegeben und seither die Politik aus der zweiten Reihe beobachtet. Jetzt habe ich gemerkt, dass mich die Exekutive nochmals reizen würde. Mir ist die Ebene als Schulrätin bekannt. Das Mitgestalten und direkte Einwirken gefällt mir. Und Politik interessiert mich nach wie vor.

Hätten Sie nicht der jüngeren Generation Platz machen wollen?

Ich kandidiere nicht auf Biegen und Brechen, und wenn die Partei jemand Jüngeres vorgeschlagen hätte, wäre ich nicht im Weg gestanden. Peter von Rotz war jedoch aus meiner Generation, und wenn ich die Zusammensetzung anschaue, dann verträgt der Gemeinderat durchaus noch eine Person in meinem Alter.

Hat die CVP Altdorf ein Personalproblem?

Nein. Es hat mit dem Vizepräsidium zu tun: Die Partei hat eine Person mit Erfahrung gesucht.

Der Tod von Peter von Rotz war ein schwerer Schlag. Verpflichtet das, in seinem Sinn weiter zu politisieren?

Ich sehe es als Ehre an, von ihm das Amt zu übernehmen. Wir waren gute Freunde und er tat der Gemeinde gut. Es wird nicht einfach, ihn zu ersetzen.

Die Amtsdauer ist bereits im Herbst vorbei. Wie langfristig ist ihre Kandidatur?

Das kann ich nicht genau sagen. Ich sehe mich vier bis sechs Jahre im Amt. Dann werde ich bald das Pensionsalter erreicht haben.

Während dieser Zeit stehen einige Geschäfte in der Gemeinde Altdorf an. Welche erachten Sie persönlich als die wichtigsten?

Die grössten Herausforderungen sind die Umsetzung des Kantonsbahnhofs, bei der wir stark integriert sind, aber auch die anderen grossen Bauprojekte des Kantons wie die West-Ost-Verbindung und das Kantonsspital, die Einfluss auf Altdorf haben. Eine andere grosse Herausforderung ist das Dorfleben. Zurzeit ist eine Abwanderung von Geschäften zu spüren. Für die Lebendigkeit des Dorfes wäre es wichtig, neue anzusiedeln. Eine Chance sind die flankierenden Massnahmen, die durch Entschleunigung das Dorf aufwerten werden. (zf)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.