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«Dr Bebu» ist viel mehr als nur ein Sportgeschäft

Seit 1996 zeichnen die Geschwister Hansueli, Josef und Monika Imholz für die Geschicke des Sporthauses Imholz verantwortlich. Sie führen damit ein Erfolgsmodell weiter, das von Josef Imholz («Adler Bebu») im Jahre 1948 gegründet worden ist.
Josef Mulle
Sie leiten die Geschicke der Firma Imholz Sport in Bürglen; von links: Hansueli Imholz, Monika von-Euw-Imholz, Thomas Imholz und Josef Imholz. (Bild: Josef Mulle, Bürglen, Oktober 2018)

Sie leiten die Geschicke der Firma Imholz Sport in Bürglen; von links: Hansueli Imholz, Monika von-Euw-Imholz, Thomas Imholz und Josef Imholz. (Bild: Josef Mulle, Bürglen, Oktober 2018)

Bescheidene 50 m2 hatte Josef Imholz im Jahre 1948 zur Verfügung, als er vis-à-vis dem Gasthaus Adler in Bürglen ein Geschäft für Schuhe und Sportartikel eröffnete. Bereits vorher war der umtriebige junge Mann als Händler «aller Art» unterwegs, wobei er locker vom Taxidienst für den Bischof und vom Grabsteintransport ins Wallis oder vom Schafhandel zum Töff- und Altertumshandel wechselte, um dann wieder im familieneigenen Gasthaus Adler mitzuarbeiten. Die Triebfeder war die Offenheit für alles Neue, im Speziellen aber die Freude am Kontakt und am Umgang mit den Menschen.

Schon 1960 konnten Margrit und Josef Imholz ein neues Sportgeschäft mit 130 m2 Verkaufsfläche eröffnen, und 1980 erfolgte am gleichen respektive auch heutigen Standort die Vergrösserung auf 650 m2. Heute umfasst das Sportgeschäft Imholz unter der Führung von Hansueli, Josef und Thomas Imholz sowie Monika von-Euw-Imholz sechs Verkaufsstellen mit 1900 m2 und einen Mitarbeiterstab von rund 30 Personen. Damit ist die Firma Imholz auch zu einem wichtigen Arbeitgeber im Kanton Uri geworden, wobei immer auch drei Lehrstellen für Detailhandel zur Verfügung gestellt werden. Mit Thomas Imholz, dem Sohn von Hansueli Imholz, hat bereits die dritte Generation Einsitz in die Geschäftsführung genommen.

Mit Innovation zum Erfolg

Es war aber nicht nur die seriöse und auf individuelle Beratung ausgelegte Geschäftsführung, die den Namen Imholz weit über die Kantons- und sogar Landesgrenzen hinaus bekannt machte. «Bebu» war auch Kapellmeister der legendären Kapelle Echo vom Kinzig, die durch ihren eigenwilligen Stil in der Volksmusikszene für Furore sorgte. Davon zeugen die vielen Schallplatten und CDs. Auch am Radio und später im Fernsehen war die Kapelle Echo vom Kinzig ein Dauerbrenner. Dieser Bekanntheitsgrad wirkte sich wiederum positiv auf den Geschäftsgang in Bürglen aus, und so gab es kaum eine Person aus der Sport- oder Wirtschaftsprominenz, die dem Sporthaus Imholz nicht irgendwann einen Besuch abstattete. Davon zeugen die unzähligen Bilder mit den Original-Autogrammen in der Sportlerbar, die übrigens damals einzigartig in ihrer Art war und auch heute aus dem Sporthaus Imholz nicht mehr wegzudenken ist.

Die Initiative des Firmengründers ging auch auf seine Nachkommen über, die mit vielen Aktionen und Events ihre Innovation und Geschäftstüchtigkeit unter Beweis stellten. Legendär waren etwa der grossartige Anlass «Uri lebt» mit über 5000 Besuchern auf der Bauernhofmatte in Altdorf, die grossen Sportlertreffen, Skitests, Wettbewerbe und Gratis-Einkaufstage. Die Urner Medien titelten denn auch 2013 anlässlich der Übergabe des Urner Unternehmerpreises, der von der Jungen Wirtschaftskammer Uri vergeben wurde: «Imholz überzeugt durch Innovation.»

Aber nicht nur durch Innovation hat sich das Sporthaus Imholz einen Namen gemacht, auch die Sportförderung war ein Markenzeichen des Firmengründers und ist es in grossem Masse bis heute geblieben. Seit über 20 Jahren sponsert Imholz Sport den Cup der Urner Rennen und den JO-Cup-Alpin. Auch die Nordischen werden jedes Jahr grosszügig unterstützt. Mittlerweile können auch der FC Schattdorf, der FC Altdorf, die Altdorfer Handballer und Floorball Uri von der Grosszügigkeit der Urner Sportfirma profitieren. Allein im Jahre 2017 wurden 175 Vereine und Organisationen in irgendeiner Weise von Sport Imholz unterstützt.

Alles ist immer ein Nehmen und Geben

Grosse Anteile des Inserate -und Werbekuchens der Firma gehen an die Urner Medien und an die Radiowerbung mit Echo vom Kinzig. «Wir sind zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stolz, eine so grosse und treue Stammkundschaft bedienen zu dürfen», freut sich Hansueli Imholz. «Es ist alles immer ein Nehmen und Geben, und nach diesem Grundsatz möchten wir die kommenden Jahre in Angriff nehmen, wobei es uns natürlich besonders Freude macht, mit Thomas bereits in der dritten Generation in die Zukunft starten zu können», sagt Hansueli Imholz – auch im Namen seiner Geschwister Josef und Monika.

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