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In Hospental fehlen noch immer drei Gemeinderäte

Drei Gemeinderatssitze sind nach wie vor vakant. Im schlimmsten Fall droht der Amtszwang. Die Bevölkerung hat der Senkung des Steuerfusses zugestimmt. Neu beträgt dieser 95 Prozent.
Philipp Zurfluh
Die Gemeinde Hospental braucht drei neue Gemeinderäte. (Bild: Urs Hanhart, 5. Juni 2018)

Die Gemeinde Hospental braucht drei neue Gemeinderäte. (Bild: Urs Hanhart, 5. Juni 2018)

Die Suche geht weiter: Als Ersatz für die drei per Ende Jahr abtretenden Gemeinderäte (Präsident Beda Regli, Vizepräsident Peter Christen und Verwalter Michael Keller) haben sich bislang keine Kandidaten gemeldet. Der Gemeinderat informierte am Mittwochabend an der Offenen Dorfgemeinde über die unbefriedigende Situation. «Für unsere Gemeinde mit knapp 200 Einwohnern ist es eine Herkulesaufgabe, fünf Gemeinderatsmitglieder zu stellen», sagt Gemeinderätin Renata Graf auf Anfrage unserer Zeitung. Sie kandidiert als Gemeindepräsidentin. Rita Monn wurde am Mittwochabend für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren bestätigt.

Renata Graf, Mitglied des Hospentaler Gemeinderats, kandidiert für das Präsidentenamt. (Bild: PD)

Renata Graf, Mitglied des Hospentaler Gemeinderats, kandidiert für das Präsidentenamt. (Bild: PD)

Die Suche nach neuen Kräften sei unter anderem deshalb anspruchsvoll, da sich bereits viele ältere Hospentaler im Gemeinderat engagiert hätten und nur wenige junge Leute in der Gemeinde wohnen würden. «Wir haben viele Leute angefragt, jedoch nur Absagen erhalten», sagt Graf.

Amtszwang soll verhindert werden

Was passiert, wenn sich bis zu den Gemeinderatswahlen vom 25. November keine Freiwilligen melden? «Wir wollen den Amtszwang auf jeden Fall verhindern. Bürger sollten nicht zu einem Amt verdonnert werden», betont Renata Graf. «Der Gemeinderat ist nach wie vor zuversichtlich, dass bald eine Lösung präsentiert werden kann.»

Im Kreisschulrat liegt per Ende 2018 die Demission von Gabriele Regli vor. Für sie wird neu Jordana Dedonda Einsitz nehmen. Der abtretende Vizepräsident des Gemeinderats, Peter Christen, tritt auch als Präsidenten der Baukommission zurück. Seine Nachfolge wird ein neuer Gemeinderat übernehmen. Das Amt des Geschäftsführers der Andermatt Urserntal Tourismus GmbH hat neu Rolf Tresch inne, der Leo Püntener ersetzt.

Die Versammlung stimmte dem Antrag des Gemeinderats zu, den Steuerfuss für das nächste Jahr um 5 Prozent, von 100 auf 95 Prozent zu senken. Der Kapitalsteuersatz wird auf 2,4 Promille belassen.

Weniger Gewinn wegen Steuersenkung

Das Budget 2019 wurde mit kleinen Anpassungen genehmigt. Prognostiziert wird ein Gewinn von 20’000 Franken. Dieser fällt nicht so hoch aus wie zuerst budgetiert (47’500 Franken), da die Senkung des Steuerfusses noch nicht einberechnet war.

Die Offene Dorfgemeinde sagte mit wenigen Anpassungen Ja zur Änderung der Verordnung über die Entschädigung der Behördenmitglieder und der Stundenlöhner. Neu werden auch der Vizekommandant und der Materialchef der Feuerwehr entschädigt. Dem Antrag von Feuerwehrkommandant Gregor Regli zur Erhöhung des Feuerwehrpflichtersatzes von 180 auf 300 Franken wurde an der Dorfgemeinde ebenfalls zugestimmt.

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