Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Abfallbewirtschaftung in Uri: Drei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat stehen zur Wahl

Erfreuliche Budgetzahlen und personelle Wechsel stehen im Zentrum der GV der Zaku. Vizepräsident Paul Dubacher hat die Aufgaben des Präsidenten Beat Walker übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen die Führung nicht mehr wahrnehmen kann.
Blick von der Deponie in Richtung Steinbruch Gasperini. Eine so genannte Berme soll die Sicherheit der Arbeiten auf der Deponie erhöhen. (Bild: PD)

Blick von der Deponie in Richtung Steinbruch Gasperini. Eine so genannte Berme soll die Sicherheit der Arbeiten auf der Deponie erhöhen. (Bild: PD)

(MZ) Das Budget der Zentralen Organisation für die Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) zeigt einen leicht erhöhten Jahresgewinn gegenüber dem Vorjahr von 136300 Franken. Die Zahlen sowohl im Bereich der Abfallbewirtschaftung wie auch der Deponie liegen im Rahmen des Vorjahres. Die guten Ertragszahlen erlauben es, die umfangreichen baulichen und betrieblichen Investitionen direkt abzuschreiben.

Bereits vor einem Jahr hat die Zaku informiert, dass aufgrund altersbedingter Rücktritte die Suche nach drei neuen Verwaltungsratsmitgliedern gestartet werde. Zwischenzeitlich hat sich eine neue Ausgangslage ergeben. Präsident Beat Walker kann aus gesundheitlichen Gründen die Führung der Zaku nicht mehr wahrnehmen. Vizepräsident Paul Dubacher hat seine Aufgaben bis Ende Jahr übernommen. Bis die Nachfolge des Präsidenten geregelt ist, stellt sich Dubacher auch in der neuen Amtsperiode ab 1. Januar 2020 als Präsident ad interim zur Verfügung. Als neue Mitglieder schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären Marc Rothenfluh, Seedorf, Daniel Christen, Andermatt und Guido Unternährer, Altdorf, vor.

Die Sperrung der Axenstrasse hatte verschiedene Auswirkungen auf die Tätigkeiten des Zaku. Einerseits ergab sich ein Mehraufwand, um den Kehricht in der Gemeinde Sisikon einzusammeln. Andererseits musste ein Umweg gefahren werden mit dem Kehricht für die KVA Renergia in Perlen und mit dem Rücktransport von Schlacke auf die Deponie Eielen. Betroffen waren auch Schlackenlieferungen aus der KVA Hinwil (ZH).

Bauarbeiten sollen noch in diesem Herbst starten

Jährlich werden rund 90000 Tonnen oder 40000 Kubikmeter Schlacke auf der Deponie Eielen abgelagert. Der Deponiekörper wächst in die Höhe und damit sind auch die Randabdichtungen gegen die Felswand hochzuziehen. Die Bauarbeiten dafür wurden öffentlich ausgeschrieben und die Vergabe steht bevor. Je nach Witterung starten diese noch in diesem Herbst und werden bis 2021 dauern.

Vor der Ausführung dieser Arbeiten wird momentan oberhalb der Deponie eine Abtreppung im Fels, eine sogenannte Berme erstellt. Diese soll herabfallende Steine aufhalten und dient gleichzeitig der Reinigung der untenliegenden Felswände vor losen Steinen. Mittlerweile konnten auch die Abklärungen zur Optimierung der Schlackenaufbereitungsanlage abgeschlossen und der Ersatz von zwei bestehenden Metallabscheidern durch neue, dem heutigen Stand der Technik entsprechenden Geräte in Auftrag gegeben werden. Der grosse Teil dieser Kosten wird im nächsten Jahr nach der Inbetriebnahme zur Zahlung fällig und ist entsprechend im Budget 2020 enthalten.

Die Generalversammlung der Zaku findet am Montag, 4. November, um 19.30 Uhr im Sitzungszimmer Kaiserstock, Neuland (Ruag), in Altdorf statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.