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Drei Wanderer werden von der Rega evakuiert

Wegen eines stark angestiegenen Baches mussten drei Wanderer von der Rega oberhalb der Musenalp geborgen und an einen Zwischenlandeplatz geflogen werden. Ein Bergretter konnte von der Musenalp aus Unterstützung leisten.
Bruno Arnold
Die Rega hatte am Nationalfeiertag rund 50 Einsätze zu absolvieren. (Symbolbild: Rega)

Die Rega hatte am Nationalfeiertag rund 50 Einsätze zu absolvieren. (Symbolbild: Rega)

Im Zusammenhang mit den extremen Wetterbedingungen wurden die Rega-Crews in der ganzen Schweiz am 1. August stark gefordert. Insgesamt organisierte die Einsatzleitung an diesem Tag rund 50 Einsätze.

Auch im Kanton Uri wurde ein Einsatz nötig. Drei Wanderer waren am späten Nachmittag des Nationalfeiertags nach einem heftigen Gewitter auf einem Wanderweg oberhalb der Musenalp in Isenthal blockiert. Sie konnten wegen eines stark angestiegenen Baches nicht mehr absteigen.

Mit der Rettungswinde geborgen worden

Wie Rega-Sprecher Adrian Schindler auf Anfrage festhielt, konnte der Helikopter am Einsatzort nicht landen. Die drei Wanderer wurden daher nacheinander – an der Rettungswinde unterhalb des Helikopters hängend – zu einem Zwischenlandeplatz geflogen. «Ein Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs befand sich zur gleichen Zeit privat auf der Musenalp und unterstützte die Einsatzzentrale der Rega vor dem Einsatz mit aktuellen Informationen bezüglich Wetterlage und Situation vor Ort», sagte Schindler gestern. Die eigentliche Evakuierung der Wanderer dauerte deshalb nur gerade rund 15 Minuten.

Im Nachgang zu solchen Evakuierungsflügen stellt sich immer wieder die Frage der Haftung respektive der Finanzierung der Rega-Einsätze. «Grundsätzlich bezahlen diejenigen Personen, respektive deren Versicherungen, die effektiv evakuiert wurden», erklärte Schindler auf eine entsprechende Frage unserer Zeitung. «Falls keine Versicherung der evakuierten Person für die Kosten eines sogenannten Präventiveinsatzes aufkommen muss, werden die Einsatzkosten der evakuierten Person in Rechnung gestellt. Ist diese Person Gönner der Rega, kann ihr die Rega die Einsatzkosten erlassen.»

Auch im Zweifelsfall alarmieren

Durch eine frühzeitige Rettung kann gemäss Schindler oft eine ernsthafte Verletzung verhindert werden. Aus diesem Grund empfiehlt die Rega, in Notsituationen auch im Zweifelsfall zu alarmieren. «In der Rega-Einsatzzentrale sitzen kompetente und ausgebildete Einsatzleiter, die kritische Situationen gut beurteilen und abschätzen können, ob ein Rettungshelikopter das richtige Mittel ist», so Schindler. Manchmal können die Rega-Einsatzleiter den Alarmierenden auch telefonisch weiterhelfen, indem sie ihnen mit Hilfe des digitalen Kartenmaterials den Weg erklären oder beispielsweise einen begleiteten Abstieg durch einen ortskundigen Bergretter des SAC organisieren.

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