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In Uri machen E-Bike-Unfälle 11 Prozent aus

E-Bikes gelten als gefährlicher als normale Velos. Dies lässt sich allerdings aus der Unfallstatistik des Kantons Uri nicht herauslesen. Trotzdem gibt es interessante Zahlen.
E-Bikes sind auch bei Urnern immer beliebter. (Bild: Tobias Hase/Keystone)

E-Bikes sind auch bei Urnern immer beliebter. (Bild: Tobias Hase/Keystone)

(pz/zf) E-Bikes liegen im Trend – bergen aber aufgrund der höheren Geschwindigkeiten im Vergleich zu gewöhnlichen Velos auch Gefahren. Landrätin Claudia Gisler (CVP, Bürglen) erkundigte sich in der Fragestunde am Mittwoch, ob dies auch aus der Unfallstatistik des Kantons Uri herauszulesen sei. Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti präsentierte die entsprechenden Auszüge (siehe Tabelle).

«Aufgrund der geringen Stichgrösse kann man anhand der Zahlen keine Trends ableiten», erklärte er. 2009 und 2010 seien die Unfälle noch nicht gesondert erhoben worden. In den vergangenen fünf Jahren wurden 87 Unfälle mit unmotorisierten Velos und 11 mit Elektrobikes registriert, womit 11 Prozent dieser Unfälle auf motorisierte Velos fielen, wobei jeweils etwas weniger als 50 Prozent mit einer Verletzung endeten.

E-Bikes machen 70 Prozent der Neukäufe aus

Die Beliebtheit der Elektrovelos ist steigend. «70 Prozent der im Jahr 2018 verkauften Velos sind mit einem Elektromotor ausgerüstet», konnte Moretti im Landrat bekanntgeben. Nicht bekannt hingegen sei, wie viele Prozent der abgespulten Kilometer mit dem E-Bike zurückgelegt würden und wie viele ohne Motor.

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