Leserbrief

Eigentliche Gemeindeaufgaben nicht zurückstellen

«Spiringen hat Sorge ums Geld», Ausgabe vom 11. März

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Am 11. März 2020 konnte ich im Urner Wochenblatt lesen, die finanzpolitische Zukunft der Gemeinde Spiringen ist sehr düster. Wenn man aber das finanzpolitische Geschehen in der Gemeinde nur ein bisschen verfolgt hat, dann ist dies keine Überraschung. Seit Jahren stellt man fest das sich die Gemeindekasse zu einem Selbstbedienungsladen entwickelt hat. Es darf und kann nicht sein, dass die eigentlichen Gemeindeaufgaben der Gemeinde, wie zum Beispiel dringende Renovationen an Liegenschaften, sowie der Friedhof, und Investitionen für die Sicherheit der Bevölkerung in der Gemeinde auf die Warteliste zurückversetzt werden, indem sich andere an der Gemeindekasse nur so bedienen, Wachstum ist augenfällig.

Bauzone Acheren: Diese rechtlich bewilligte Bauzone zählt wohl zu den schönsten in der Gemeinde Spiringen, gehört aber der falschen Familie.

Darum hat der Gemeinderat alles unternommen, um die Bautätigkeit auf dieser Parzelle zu verzögern, oder sogar zu verhindern. Zugleich verschweigt er noch der ganzen Bevölkerung von Spiringen, dass da jährlich bis zu 80000 Franken Steuergelder verloren gehen.

Und jetzt haben Sie noch die Frechheit, die Urner Regierung zu kritisieren, welche ihre Pflichten wahrnimmt! Auch der Kanton Uri muss sparen und kann nicht einfach nur so Geld verteilen, oder nicht einholen, wie das der Gemeinderat Spiringen macht.

Das schwarze Schaf zu sein beim Gemeinderat Spiringen ist gar nicht so übel. Vor allem, wenn man sich die weissen Schafe mal etwas genauer ansieht.

Beat Gehrig, Spiringen