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Ein Abend im Zeichen des Tanzes

Werke zum und übers Tanzen standen im Mittelpunkt des Jahreskonzerts «The Sound of Dance» der Feldmusik Altdorf vom 13. April. Der Verein überzeugte mit gehörfälligem Programm und viel Spielfreude.
Die Feldmusik Altdorf entführte die Anwesenden an ihrem Konzert im Theater Uri in die Welt des Tanzes. (Bild: PD)

Die Feldmusik Altdorf entführte die Anwesenden an ihrem Konzert im Theater Uri in die Welt des Tanzes. (Bild: PD)

(pd/jb)

Nach der beschwingten Eröffnungsnummer «Dance Celebration» von Tomohiro Tatebe präsentierte die Altdorfer Dorfmusik unter der Leitung ihres Dirigenten Yannick Trares mit «A Springtime Celebration» von Alfred Reed ein erstes Highlight des Konzertabends. Mit mitreissenden Motiven und sehnsüchtigen Melodien feierten die rund 50 Musikanten das Frühlingserwachen und sorgten für erste Gänsehautmomente.

Ungestüm und dramatisch ging es mit «Danzón No. 2» des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez weiter. Das zeitgenössische Werk wartete im Blasmusikarrangement von Oliver Nickel mit verspielten Rhythmen, verträumten Soli und viel lateinamerikanischem Temperament auf. Feurig und rasant beendete die Feldmusik den ersten Konzertteil mit Aram Khatchaturians weltbekanntem «Sabre Dance» (Säbeltanz).

Zeitreise in die 80er-Jahre im zweiten Konzertteil

Im zweiten Konzertteil standen Werke aus Film und Musical im Mittelpunkt. Nach «West Side Story» von Leonard Bernstein im Arrangement von John G. Mortimer spielte die Feldmusik den wehmütigen «The Godfather Waltz» von Nino Rota (arrangiert von Philip Sparke) aus der Kultfilmreihe «Der Pate». Für einen schaurig-schönen Effekt sorgte dabei Feldmusik-Trompeter Pascal Seidner, der sich hinter die Bühne geschlichen hatte, um mit einem eindrücklichen Solo aus dem Off zu überraschen.

So manches (Frauen-)Herz schlug sodann höher, als die Altdorferin Olivia Oechslin, die als charmante Ansagerin souverän und witzig durch den Abend führte, den Hit «The Time Of My Life» aus dem 80er-Jahre-Tanzfilm «Dirty Dancing» ankündigte. Mit den weltbekannten Ohrwürmern «Mambo No. 5» und «Zorba The Greek» setzte die Feldmusik ihrem Konzert einen mitreissend fröhlichen Schlusspunkt.

Vom begeisterten Publikum dazu aufgefordert, präsentierten die Musikanten das Urner Volkslied «Maiteli, wenn du witt go tanzä» als Zugabe und verabschiedeten sich schliesslich mit dem Operettenlied «Berliner Luft» vom ausgelassen im Marschrhythmus mitklatschenden Konzertpublikum.

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