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Spitex: Ein Abgang und eine Vakanz

Nach 14 Jahren hat Vizepräsident Felix Muheim seinen Rücktritt eingereicht. Als Nachfolger wurde an der Generalversammlung Michael Zgraggen gewählt. Ein Sitz im Vorstand konnte nicht besetzt werden.
Paul Gwerder
Präsident Toni Brücker (rechts) und der neue Vizepräsident Michael Zgraggen (links) zusammen mit Felix Muheim. (Bild: gw (Schattdorf, 24. Mai 2018))

Präsident Toni Brücker (rechts) und der neue Vizepräsident Michael Zgraggen (links) zusammen mit Felix Muheim. (Bild: gw (Schattdorf, 24. Mai 2018))

Viele Mitglieder und zahlreiche Gäste kamen am letzten Donnerstagabend zur 21. Generalversammlung der Spitex Uri ins Haus «Bristen» der Behindertenbetriebe in Schattdorf. Speziell begrüsste Präsident Toni Brücker die Mitarbeitenden: «Trotz des grossen Einsatzes und viel Kraftaufwand haben alle ihre Freude und Herzlichkeit, ihre Kompetenz und Zuverlässigkeit beibehalten und das positive Image der Spitex nach aussen getragen», schreibt der Präsident in seinem Jahresbericht.

Die Spitex Uri entwickelt sich rasant und dies wiederum erfordert eine weitsichtige Zukunftsplanung. Die Bevölkerung und deren Zusammensetzung verändern sich und damit auch die Anforderungen an einen Dienstleistungsbetrieb, der sich um Probleme und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in der Hilfe und Pflege zu Hause kümmert. Deshalb müssen die Leistungen und Angebote immer mehr auf- und ausgebaut werden.

188 Spitex-Einsätze im Durchschnitt pro Tag

«Wir müssen den Ausbildungsbetrieb stärken und immer wieder den Gegebenheiten anpassen. In der heutigen Berufswelt hat jeder Betrieb nur qualitativ hervorragende Mitarbeitende, wenn er eine hochstehende Ausbildung und einen attraktiven Arbeitsplatz anbietet», so Toni Brücker. Für Geschäftsleiter Raimund Camenisch war es wichtig, dass die konzeptionelle Bezugspersonenpflege nach einer erfolgreichen Pilotphase im ersten Quartal 2017 fast flächendeckend im ganzen Betrieb umgesetzt werden konnte.

Die 84 Mitarbeitenden aus den Berufsgruppen Pflegefachpersonen HF, Fachpersonen Gesundheit und Hauwirtschaft und Pflegehelferinnen haben im letzten Jahr 679 Klientinnen und Klienten betreut. Insgesamt leisteten die Spitex-Mitarbeitenden 68625 Einsätze – durchschnittlich 188 pro Tag. Um alle Leistungen abdecken zu können, benötigt die Spitex immer mehr Personal und dies stellt eine besondere Herausforderung an die Geschäftsleitung. Zurzeit absolvieren sechs Lernende die 3-jährige Grundausbildung zur Fachperson Gesundheit EFZ, eine Lernende die 2-jährige verkürzte Grundausbildung und drei Studierende machen die 2-jährige Ausbildung zur Pflegefachperson HF.

Fleur Tresch, Leitung Finanzen stellte der Versammlung die Rechnung vor. Der Betriebsertrag betrug insgesamt 5856076 Franken. Darunter fallen rund 2,8 Millionen Franken aus der Pflege und der Betreuung sowie der Kantonsbeitrag von 2319611 Franken für das Defizit. Beim Aufwand fällt der Personalaufwand mit über 5 Millionen Franken ins Gewicht. Die Vereinsrechnung schloss bei Aufwendungen von 63’958 Franken mit einem Defizit von 17’648 Franken ab, welches aus dem Umlaufvermögen des Vereins abgedeckt werden konnte.

«Ich lasse ihn nur sehr ungern ziehen»

Nach 14 Jahren hat Vizepräsident Felix Muheim seinen Rücktritt eingereicht. «Ich lasse ihn sehr ungern ziehen, denn mit seiner riesigen Erfahrung als Politiker und Unternehmer hat er uns sehr viel gebracht», sagte Toni Brücker und weiter betonte er, dass Muheim immer für die Interessen der Spitex eingestanden war, sei es als Vermittler oder Diplomat. Als Nachfolger wurde das bisherige Vorstandsmitglied Michael Zgraggen, Ressort Recht, einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt.

Für zwei weitere Jahre wiedergewählt wurde Präsident Toni Brücker und Patrick Wyrsch. Weiter gehören dem Vorstand an: Manuela Walker, Annalise Russi und Gregor Waser. «Trotz intensiver Suche ist es uns bis heute leider nicht gelungen, den vakanten Sitz im Vorstand wieder zu besetzen und hoffen, dass wir an der nächsten GV dies tun können», erklärte Toni Brücker.

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