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Projekt «Zeitsprung» sorgt für ein besonderes Kulturtreffen im Theater Uri

Kulturschaffende wie Rolf Sommer, Mario Schelbert, Ivana Martinovic, Claudio Fäh, Christian Zgraggen oder Michel Truniger begeben sich am 10. und 11. Mai 2019 auf eine Reise an den Ursprung ihrer künstlerischen Tätigkeit.
Das Blasorchesters probt für das Projekt «Zeitsprung». (Bild: PD)

Das Blasorchesters probt für das Projekt «Zeitsprung». (Bild: PD)

(pd/eca) «Unsere kleine Stadt», das Theaterstück von Thornton Wilder wurde in den vergangenen Jahrzehnten am Kollegi in Altdorf nicht weniger als vier Mal aufgeführt. In den vergangenen Wochen haben sich die Urner Rolf Sommer, Ivana Martinovic und Mario Schelbert erneut mit dem Werk auseinandergesetzt.

Die drei professionell tätigen Kulturschaffenden haben mit Benjamin Kluser eine ganz eigene Version des Klassikers entwickelt, der am 10. Mai als «Schau und Spiel» auf der Bühne des Theater Uri zu sehen ist.

Kulturschaffende gehen zurück an den Anfang

Die Adaption von «Unsere kleine Stadt» ist ein Teil des Projekts «Zeitsprung», das im Rahmen des Kulturprojekts «Die andere Zeit» der Albert Koechlin Stiftung durchgeführt wird. Die Grundidee: Urner Kulturschaffende aus zwei Generationen treffen auf Werke aus ihrer Jugend und gestalten sie neu.

Der in Hollywood lebende Urner Regisseur Claudio Fäh präsentiert in Zusammenarbeit mit Sooli-Film eine neue Kurz-Doku über seinen Werdegang. «Angefangen hat alles mit Playmobil-Figuren», erinnert sich Fäh im Film. Mittlerweile dreht der Altdorfer Filme auf der ganzen Welt – unter anderem auch «Northmen – A Viking Saga». Und der Film enthüllt auch, warum die Erfahrungen der «Playmobil-Streifen» auch heute noch für seine Arbeit sind.

Mehrere Generationen Profimusiker vereint

Urs Zenoni, Renaldo Battaglia, Werner Tschalèr und Peter Mattli – mit ihnen konnten viele Urner Kulturschaffende in ihrer Jugend zusammenarbeiten. Sie waren es, die im Bereich Musik und Theater junge Talente förderten. Gemeinsam mit Urs Zenoni wird auch Michel Truniger als Abschluss des «Zeitsprungs» am Samstag, 11. Mai, mit einem Blasorchester, einem Chor und einem Streichensemble auf die vergangenen Jahrzehnte zurückblicken.

Gleich mehrere Generationen von Profimusikerinnen und -musikern sowie ambitionierten Laien stehen nebeneinander auf der Bühne. Neben Klassikern wie «Curtain Up» von Alfred Reed werden auch neue Arrangements bekannter Hits zu hören sein. Angereichert werden die musikalischen Werke durch Texte von Stefan Arnold, vorgetragen von Walter Sigi Arnold.

Den «Zeitsprung» noch vor sich haben die Mitglieder der verschiedenen Ensembles der Kantonalen Mittelschule Uri. Sie erhalten im Rahmen des Projekts am Samstag, 11. Mai, mit «Hörbar» eine Bühne. Unter der Leitung von Aaron Tschalèr, Konstantinos Topalidis und Felix Schüli zeigen der Kollegichor und die beiden Musikensembles ihr Können.

Der Eintritt für «Hörbar» und die Filmdokumentation ist frei (Türkollekte). Tickets für «Schau und Spiel» (Theater) sowie «Nostalgie» (Konzert) sind unter www.ticketino.com (gebührenfrei) sowie in allen Filialen der Post und bei der Uri Tourismus AG in Altdorf erhältlich. Infos unter: www.theater-uri.ch.

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