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Defekt zerstört Linda Indergands Medaillen-Träume - Ihr Bruder sichert sich WM-Ticket

Was für ein Pech: Die Urnerin Linda Indergand liegt beim EM-Rennen an dritter Stelle. Ein platter Reifen wirft sie dann aber auf den zehnten Platz zurück. Reto Indergand fährt auf den starken 5. Platz. Somit ist er an der Heim-WM dabei.
Philipp Zurfluh
Die Urnerin Linda Indergand ist nach dem Rennen bitter enttäuscht. (Bild: Screenshot SRF)

Die Urnerin Linda Indergand ist nach dem Rennen bitter enttäuscht. (Bild: Screenshot SRF)

Am Dienstagmorgen ging das Cross-Country-Rennen der Montainbikerinnen an den European Championships in Glasgow über die Bühne. Die Urnerin Linda Indergand lag gut im Rennen. Sie fuhr mutig und engagiert. Bis zur zweitletzten Runde war die 25-Jährige an dritter Stelle und schnupperte so an einer Medaille. Doch dann passierte es: Ein platter Reifen am Hinterrad führte dazu, dass die Silenerin ihre Hoffnungen auf einen Podestplatz begraben musste. Sie erreichte schliesslich den 10. Rang.

«Ich ärgere mich sehr»

Nach dem Wettkampf war ihr die Enttäuschung deutlich anzumerken: «Ich habe einmal die falsche Linie gewählt. Das hat sich sogleich ausgewirkt und der hintere Reifen war platt. Ich habe einen Fahrfehler begangen und ärgere mich sehr», sagte sie mit Tränen in den Augen gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen. Trotz der starken Vorstellung überwog bei der Urnerin die Enttäuschung: «Es braucht wohl noch etwas Zeit, bis ich sagen kann, dass ich ein gutes Rennen gezeigt habe.»

Der Sieg ging an die Rheintalerin Jolanda Neff. Sie konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und dominierte die gesamte Konkurrenz. Neff feierte somit ihren dritten EM-Titel.

Linda Indergand ist lange Zeit auf Medaillenkurs. (Bild: Dan Istitene/Getty Images, Glasgow, 7. August 2018)

Linda Indergand ist lange Zeit auf Medaillenkurs. (Bild: Dan Istitene/Getty Images, Glasgow, 7. August 2018)

Reto Indergand sichert sich WM-Ticket

Beim Rennen der Männer durfte ebenfalls ein Schweizer jubeln. Lars Forster holte Gold. Einen Grund zum Feiern hatte der Bruder von Linda Indergand. Reto klassierte sich im Cross-Country-Rennen auf dem 5. Platz und rundete das hervorragende Schweizer Teamergebnis ab (6 unter den ersten 14 Rängen). Mit diesem Effort qualifizierte er sich für die Heim-WM auf der Lenzerheide, die vom 5. bis 9. September stattfindet. Der Silener meinte nach dem Rennen stolz: «Das Ziel war eine vordere Platzierung, wie auch die Qualifikation für die WM. Das ist mir gelungen.»

Die Cross-Country-WM war auch das erklärte Saisonziel des 26-Jährigen: «Ich möchte meinen zehnten WM-Platz aus dem Vorjahr toppen», verriet der Silener im Mai dieses Jahres gegenüber unserer Zeitung.

Reto Indergand fährt auf den 5. Rang. (Bild: Julian Finney/Getty Images, Glasgow, 7. August 2018)

Reto Indergand fährt auf den 5. Rang. (Bild: Julian Finney/Getty Images, Glasgow, 7. August 2018)

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