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Ein Drittel weniger Bahnstrom aus Wassen

Wasserkraft Neben dem Kraftwerk Amsteg ist auch das Kraftwerk Wassen ein wichtiger Pfeiler für die SBB-Stromversorgung auf der Nord-Süd-Achse. Der Kraftwerksbetrieb in Wassen ist gemäss Geschäftsbericht im vergangenen Jahr ohne grössere oder länger andauernde Störungen verlaufen. Die laufenden Unterhaltsarbeiten an den Maschinengruppen, den Hochspannungsanlagen und an den wasserführenden Anlagen wurden planmässig erledigt. Von Anfang Januar bis Mitte März wurde das Kraftwerk für eine Stollenrevision abgeschaltet und der Druckstollen sowie das Ausgleichsbecken entleert. Zu einem ungewollten Ausfall kam es Anfang Oktober, als eine Netzstörung das Kraftwerk für drei Stunden lahmlegte.

Die Kraftwerk Wassen AG hat im vergangenen Jahr 240 Gigawattstunden Energie produziert – 82 Gigawattstunden oder fast ein Viertel weniger als im Vorjahr und 50 Gigawattstunden weniger als im langjährigen Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2015. Von den 240 produzierten Gigawattstunden waren im vergangenen Jahr deren 109 Bahnstrom. Das ist fast ein Drittel weniger als im Zehnjahresmittelwert. Als Grund nennt die Kraftwerk Wassen AG im Geschäftsbericht einen Maschinenstillstand aufgrund der Turbinen- und Generatorrevision sowie den Ersatz der Leittechnik von November 2015 bis April 2016.

Stollenrevision wirkt sich auf Jahresgewinn aus

Der Erlös aus dem Energieverkauf an die SBB betrug im vergangenen Jahr 13,77 Millionen Franken. Da im Berichtsjahr die alle fünf Jahre stattfindende Stollenrevision vorgenommen wurde, fiel der Aufwand für Material und Fremdleistungen mit 2,73 Millionen Franken rund 1,3 Millionen Franken höher aus als im Vorjahr. Durch den geringeren Finanzaufwand kann die Kraftwerk Wassen AG mit 976000 Franken jedoch denselben Jahresgewinn vorweisen wie im Vorjahr. Davon werden 16000 Franken den Reserven zugewiesen, der Rest für die Dividendenausschüttung verwendet.

Das Anlagevermögen der Kraftwerk Wassen AG hingegen ist um 693589 Franken gesunken. Dies weil die getätigten Abschreibungen von 2,57 Millionen Franken die Gesamtinvestitionen von 1,88 Millionen Franken deutlich überstiegen haben. (eca)

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