Leserbrief

«Ein Entscheid muss her»

Zum Bau der neuen Axenstrasse

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Aha! Da hat kürzlich ein linker Schwyzer Kantonsrat die Frage gestellt, beziehungsweise die Meinung vertreten, die Axenstrasse wäre auch mit dem Ausbau zu schliessen gewesen! Die links politisierenden Einsprecher wollen dadurch behaupten, sie seien ja gar nicht schuldig für die sechswöchige Schliessung und streuen sich Asche auf’s Haupt! Nun liegt die Antwort seitens der Schwyzer Regierung vor: «Die Galerie hätte diesem Ereignis standgehalten, es wären zusätzliche Massnahmen wie Steinschlagnetze, Bachkorrekturen und Auffangbecken vorhanden gewesen.»

Und ich dachte immer, der VCS sei für den Langsamverkehr. Eine schönere Strecke mit dem Velo zwischen Brunnen und Sisikon gibt es nach dem Endausbau nicht. Auch weiss ich nicht, wie die Verhinderer rechnen, sie reden immer von einer vierspurigen Fahrbahn und rechnen die alte Kantonsstrasse dazu. Ein Wunder, rechnen sie den Schleichweg Morschach-Dorni-Sisikon nicht auch gleich mit. Der Transit wird sich sicher nicht durchs Dorf Sisikon kämpfen und ähnlich wie in Flüelen den Umfahrungstunnel benutzen.

Und für mehr Verkehr sorgt die ungebremste Zuwanderung, ob 8 Mio. oder 10 Mio. macht in der Schweiz schon einen grossen Unterschied. Wir Sisiger gehen nun aber nicht zur Tagesordnung über. Wir werden auch weiterhin auf den Missstand aufmerksam machen und können da auch sehr fantasievoll sein. Beim Uvek scheint es noch gewaltig Luft nach oben zu geben. Amtsmühlen mahlen bekannterweise langsam, eidgenössische und bernische scheinen noch viel gemächlicher zu arbeiten.

Ich bin überzeugt, mit einer strickten Führung des Dossiers mit Setzung von knappen Terminen für die unendlichen Fachstellen, wäre eine Beschleunigung möglich. Nur immer auf den Dienstweg zu verweisen, geht mir langsam auf den Wecker. Ich erwarte deshalb bis Ende 2019 entweder die Baubewilligung oder eine Ablehnung, aber ein weiteres Tändeln wird nicht mehr akzeptiert. Ein durch die Sperrung geschädigter Sisiger!

Arthur Zwyssig, Sisikon