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Ein Fest als Werbung für
die Region am Klausenpass

Am vergangenen Montagabend übertrugen Radio SRF 1 und SRF Musikwelle das Älpler-wunschkonzert live. Aber schon am Nachmittag platzte das Festzelt aus allen Nähten, und bei lüpfiger Musik wurde natürlich auch das Tanzbein geschwungen.
Paul Gwerder
Das Älplerwunschkonzert-Festzelt war schon früh bis auf den letzten Platz besetzt. (Bild: Franz Imholz, Urnerboden, 6. August 2018)

Das Älplerwunschkonzert-Festzelt war schon früh bis auf den letzten Platz besetzt. (Bild: Franz Imholz, Urnerboden, 6. August 2018)

«Super!», «Gigantisch!», «Genial!», «Geil!»: So beschrieben die rund 1500 Besucherinnen und Besucher, die schon zu diesem Zeitpunkt auf dem Urnerboden im Festzelt weilten, die Stimmung am Älplerwunschkonzert. Am Abend waren es dann noch einmal ein paar Hundert mehr, welche die 27. Auflage live miterleben wollten (siehe auch unsere Ausgabe von gestern).

«Heute haben wir dank des bedeckten Himmels mit 24 Grad geradezu ideale Temperaturen», meinte OK-Präsident Markus Walker am frühen Nachmittag. Dank des schönen Wetters hatten die Leute mehr Platz, weil sie nicht nur im grossen Festzelt, sondern auch draussen bewirtet werden konnten. «So sicher bin ich nicht, ob es nicht heute noch ein Gewitter geben wird, denn dies ist fast Tradition am Wunschkonzert», so der OK-Präsident. Um dem riesigen Gästeansturm Herr zu werden, waren 140 Helferinnen und Helfer am Werk, die insbesondere im Festzelt mit dem Bedienen alle Hände voll zu tun hatten.

Schwyzerörgeliquartett pozbliz heizt ein

Die Gäste kamen aus der ganzen Schweiz – insbesondere aus der Innerschweiz und der Ostschweiz –, aber auch aus dem benachbarten Allgäu. Der 19-jährige Kilian Gwerder aus dem schwyzerischen Unteriberg fuhr mit seinem Vater Toni hierher: «Mein Vater hat schon immer von diesem Fest geschwärmt, deshalb habe ich ihn zusammen mit ein paar Kollegen auf den Urnerboden begleitet. Mit dem Alkohol müssen wir heute nicht zurück-halten, weil wir in unserem Camper übernachten werden», meinte er mit einem breiten Grinsen. Die Tanzbühne war schon am Nachmittag prallvoll. Zudem sangen Hunderte Sänger einige Ohrwürmer wie etwa «Alls was bruuchsch uf dr Wält», begleitet vom Schwyzerörgeliquartett pozbliz. Es herrschte eine absolut tolle Stimmung, bei der man allerdings das eigene Wort fast nicht mehr hören konnte. Der Lärmpegel erreichte bereits zu diesem Zeitpunkt Grenzwerte.

Die Mehrheit der Gäste waren junge Frauen und Männer. «Der Urnerboden ist fast meine zweite Heimat», meinte die 24-jährige gebürtige Erstfelderin Claudia Indergand, die für das Wunschkonzert extra die Tracht angezogen hatte. «Ich bin jetzt schon das fünfte Mal hier, und ich habe es noch nie bereut, denn hier gibt es lüpfige Musik und man kennt sich», so Indergand.

«Das riesige Fest ist auch beste Werbung für den Urnerboden und das Klausengebiet», meinte ein Gast aus der Ostschweiz. Ein paar Älpler und Marktfahrer nutzten die Gelegenheit, um ihre Produkte wie Käse und Fleisch unter die Leute zu bringen. An einem der Stände half Toni Bissig seiner Frau, die in Altdorfer die Boutique Ildiko-Style führt, verschiedene Edelweissprodukte zu verkaufen. Besonders begehrt seien zu diesem Zeitpunkt T-Shirts sowie Edelweisshemden und Blusen. «Ich komme immer wieder gerne hierher, da läuft immer etwas, und wir können auch einiges verkaufen», so Bissig.

«Älplerwunschkonzert Urnerboden» auch als CD

Viel zur Popularität des Urnerbodens hat auch Kurt Albert von der Kapelle Echo vom Tödi mit seinem Ländler-Hit «Urnerbode-Kafi» beigetragen. Albert, dessen Mutter auf dem Urnerboden aufgewachsen ist, pflegt seit Jahren gute Beziehungen zu OK-Präsident Markus Walker. Deshalb haben sie auf den Tag des Älplerwunschkonzerts 2018 eine neue CD mit dem Namen «Älplerwunschkonzert Urnerboden» herausgegeben. Auf dieser sind viele berühmte Formationen wie «Echo vom Litzä», «Echo vom Vitznauerstock», «Schuler-Muheim» und natürlich die Kapelle «Echo vom Tödi» zu hören.

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